„Edelweiss Raid“: Soldaten aus Oberkärnten siegen

Ein gebürtiger Osttiroler, der 27-jährige Offizier Peter Lamprecht, führte die Männer des Spittaler Jägerbataillons 26 beim internationalen Gebirgswettbewerb in Nordtirol zum Sieg.

Wie Osttirol heute berichtete, ging diese Woche in den Tuxer Alpen die „Edelweiß Raid 2015“, die inoffizielle Weltmeisterschaft der Gebirgsjäger, über die Bühne. An zwei Wettkampftagen hatten die Teilnehmer zahlreiche herausfordernde Prüfungen zu bewältigen. 15 Mannschaften aus neun Nationen nahmen teil, marschierten über den Patscherkofel und den Glungezer, orientierten sich im Gelände, suchten Verschüttete im Schnee, bargen Verwundete, übten sich im Schießen und seilten sich über Felswände ab. Das Ziel befand sich auch heuer wieder im Lager Walchen, wo die Teilnehmer für eine lange Vorbereitungszeit und harte zwei Tage belohnt wurden.

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Den Sieg bei der 7. Auflage der „Edelweiss Raid“ sicherte sich die Mannschaft des Jägerbataillons 26 (Team 1), welche somit nach dem zweiten Platz im Jahr 2013, den Titel von den deutschen Gebirgssoldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 zurückerobern konnte. Auf Rang zwei folgte das Team der Gebirgsinfanteriebrigade 12 aus der Schweiz, gefolgt auf dem 3. Platz von den Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 233 (Team 2) aus Deutschland.

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Der österreichische Verteidigungsminister Gerald Klug gratulierte: „Es freut mich besonders, live mit dabei zu sein, wenn ein österreichisches Team an der Spitze dieses militärischen Wettkampfs steht. Die Gebirgsjäger aus vielen Nationen spiegeln mit ihren jeweiligen nationalen Uniformen ein eindrucksvolles Bild der Multinationalität wider.“

Die genauen Platzierungen der anderen Teilnehmer können alle Interessierten der beigefügten Ergebnisliste entnehmen.

Text: J. Hilgartner, Fotos: Österr. Bundesheer, OWm Franz Faustini

28. Februar 2015 um