„Colours oft the Wind“ sind im Tirolerhof zu sehen

Die Ausstellung „Colours oft the Wind“ mit 39 Bildern von Maria Glinzner-Lusser wurde am Donnerstag, 14. April 2016, im Tirolerhof in Dölsach eröffnet.

Der Song „The Colours of the Wind“ von Disneys Pocahontas hätte sie beim Malen inspiriert, so die Dölsacherin Maria Glinzner-Lusser bei der Eröffnung ihrer Schau im Tirolerhof. „Die Farben des Windes sind etwas ganz Abstraktes. Sie beim Malen einzufangen versuchen hat mich immer schon fasziniert“, so die Künstlerin. Laudatorin Annika Bachmann gab zunächst die Gedanken einer guten Freundin der Künstlerin weiter: „Wenn Maria ihre Gedanken kreisen lässt, sich in der Natur sammelt oder sich mit Themen auseinandersetzt, bringt sie es auf den Punkt – meist mit Farbe und Pinsel. Sie malt auf Papier, auf Steine, auf Hauswände und Holz oder direkt auf die Leinwand. Sie malt phantasievoll, kritisch, fröhlich, real, vital, vielseitig, facettenreich und ausdrucksstark. Und der Wind steht wohl für die Bewegungen des Lebens, für die Unberechenbarkeit – manchmal sanft, manchmal stürmisch, zerstörerisch, erleichternd und belebend.“

v.l.n.r.: Laudatorin Annika Bachmann, Maria Glinzner-Lusser, Tochter Karin Glinzner, Dennis Pascuttini, Chantal Pascuttini

v.l.n.r.: Laudatorin Annika Bachmann, Maria Glinzner-Lusser, Bgm. Josef Mair, Karin Glinzner (Tochter der Künstlerin), Dennis Pascuttini, Chantal Pascuttini

„Maria ist vor 20 Jahren nach Dölsach gekommen, und sie ist wirklich als Künstlerin zu uns gekommen. Dölsach hat immer schon viel mit der Kunst zu tun gehabt. Albin Egger-Lienz ist in Stribach geboren. Franz von Defregger ist in Iselsberg geboren und war Zeit seines Lebens mit der Gemeinde Dölsach sehr verbunden“, so Bgm. Josef Mair, der sich vor allem auch bei der Wirtsfamilie Sander dafür bedankte, dass sie immer wieder Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gibt, auszustellen. Maria Glinzner-Lusser erzählte vor allem auch davon, dass sie beim Entstehen ihrer Werke vor allem von der Natur inspiriert werde. „Man denkt, die Erde ist nur ein totes Ding, das keine Ansprüche hat. Aber ich weiß, dass jeder Stein, jeder Baum und jede Kreatur ein Leben hat, einen Geist und einen Namen“, so die Künstlerin.

vernissagemariaglinznerlusser-ohhkgal2022

Laudatorin Annika Bachmann empfahl, nach dem Betrachten der Bilder kurz die Augen zu schließen. „Ihre werdet erstaunt sein, wie die Sinne geweckt werden. An Maria beeindrucken mich besonders ihre Geduld, ihre Bescheidenheit, ihre intelligente Beobachtungsgabe und ihre Einstellung, dass alles seine Zeit hat“, so Bachmann.

Maria Glinzner-Lussers „Colours of the Wind“ sind bis Ende Juni im Tirolerhof zu sehen.

Text: Redaktion, Fotos: Osttirol heute/Kraner

15. April 2016 um