Die Matreier Jugend wird zum Mitbestimmen und Mitgestalten eingeladen

Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren waren im Vorjahr eingeladen, an einer Jugendbefragung teilzunehmen. Kürzlich wurden die Ergebnisse präsentiert. Ziel ist eine Offene Jugendarbeit, zu der auch das Jugendzentrum gehört.

Die Jugendlichen übernehmen in Matrei in Osttirol Verantwortung für ihre Zukunft. Die Stimme der Jugend wird gehört – und das auf eine ganz besondere Weise: Der Sitzungssaal im Rathaus der Marktgemeinde füllte sich am Freitag, 24. Jänner, mit zahlreichen jungen Gemeindebürger:innen. Anlass war die Jugendbefragung im November letzten Jahres. Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren waren eingeladen, daran teilzunehmen.

Nun wurden die Ergebnisse der Umfrage, die in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Matrei und der Plattform für Offene Jugendarbeit Tirol (Pojat) durchgeführt wurde, präsentiert. Bei der Präsentation anwesend war neben Bgm. Raimund Steiner auch der gesamte Ausschuss für Familie und Sport. Durch den Abend führte Mag. Martina Steiner, Geschäftsführerin der Pojat.

Ziel des Projektes ist es, die Bedürfnisse der jungen Generation zu erfassen und ihren Ideen und Anliegen Gehör zu verschaffen. Dabei geht es nicht nur um Freizeitmöglichkeiten, sondern auch um Themen wie Mobilität, Ausbildung, soziales Engagement und Mitgestaltung auf Gemeindeebene. Die Ergebnisse sollen in die zukünftige Planung von Projekten und Maßnahmen einfließen, die die Lebensqualität der Jugendlichen verbessern und die Gemeinschaft fördern soll.

Ein wichtiger Bestandteil ist in Matrei die Offene Jugendarbeit. Dazu gehört auch das örtliche Jugendzentrum mit seinen Angeboten. Unter der Leitung von Dipl.-Sozialpädagogin Sarah Wibmer ist dieser Raum zu einem Ort der Begegnung, des Austausches und der kreativen Entfaltung geworden. Einige Projekte und Veranstaltungen wurden mit Beteiligung der Jugendlichen in den letzten Monaten schon umgesetzt.

„Die Jugendbefragung und die Offene Jugendarbeit in Matrei zeigen, wie wichtig es ist, junge Menschen in die Gestaltung ihres Lebensraumes einzubeziehen. Durch die direkte Beteiligung und die Schaffung von Freiräumen für Entfaltung tragen die Jugendlichen aktiv zur Weiterentwicklung ihrer Gemeinde bei. Matrei beweist, dass eine starke, engagierte Jugend nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart der Gemeinde prägt“, betont Sarah Wibmer.

 

 

Text: Redaktion, Foto: Gemeinde Matrei

28. Januar 2025 um