BürgerInnen-Rat von Leisach tagte erfolgreich

Am 14. und 15. Juni begaben sich elf BürgerInnen von Leisach in Klausur, um über die Zukunft des Dorfkerns zu beraten – Ergebnisse werden am 27. Juni präsentiert. Ausgewählt wurden die TeilnehmerInnen des Leisacher BürgerInnen-Rates nach dem Zufallsprinzip, indem sie aus dem Melderegister gezogen wurden. Der Gemeinderat entschied sich, das brennende Thema „Zukunft Hanserhof – Gemeindeamt – Widum“ mittels eines BürgerInnen-Rates bearbeiten zu lassen. Freies Denken in bunter Mischung ohne Beeinflussung durch den Gemeinderat, lautete das Motto. Vorgegeben wurde lediglich der Raumbedarf für die künftigen Nutzer Gemeindeverwaltung, Pfarre und Musikverein. Natürlich soll mit dem neuen Zentrum der Dorfkern wieder mit mehr Leben erfüllt werden. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und des Gemeinderates wurde ein lebendiger Diskussionsprozess in Ganz gesetzt, der sich von der Verlegung des Ortskerns bis zur Frage nach dem Wert alter Bausubstanz bewegte. Die bunte Mischung der TeilnehmerInnen – vom 17-jährigen Jugendlichen bis zu über 70 Jahre alten Seniorinnen und Senioren – machte die Diskussion erst richtig interessant, gegenseitige Wertschätzung stand immer im Vordergrund. Marion Amort und Rainer Krismer moderierten und begleiteten den Diskussionsprozess.

Aus den unterschiedlichen Meinungen und Diskussionsbeiträgen entwickelte sich bald ein einhelliges Bild über die Zukunft des Leisacher Dorfkerns. Dieses Ergebnis bleibt aber vorerst unter Verschluss. Erst am Donnerstag, 27. Juni 2013, um 19.00 Uhr, wird der BürgerInnen-Rat seinen Vorschlag im Rahmen eines „BürgerInnen-Cafés“ öffentlich präsentieren. Alle Leisacherinnen und Leisacher sind an diesem Abend eingeladen, über diese Empfehlung zu diskutieren und auch ihre Vorstellungen betreffend den Leisacher Ortskern einzubringen.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal/L. Sulzenbacher

21. Juni 2013 um