Britischer Lehrer bei Absturz über Mauer getötet

Am Morgen des Ostersonntag stürzte ein britischer Lehrer in Matrei am Weg von einem Lokal in sein Hotel so unglücklich, dass er sich tödliche Kopfverletzungen zuzog.

Eine 48-köpfige Schulgruppe aus Großbritannien war am Karsamstag, 30. März 2013, zu einer Skiwoche nach Matrei angereist. In der Nacht auf Sonntag besuchten die fünf Aufsichtspersonen der Gruppe ein Lokal; gegen 3.10 Uhr begaben sie sich auf den Weg zurück in ihr Hotel. Dabei kam der als Letzter gehende Lehrer auf einem abfallenden Gemeindeweg aus unbekannter Ursache zu Sturz und fiel über die anschließende Steilböschung und schließlich über eine ca. vier Meter hohe Steinmauer auf die darunter befindliche Straße. Dabei zog sich der 44-jährige Mann unter anderem schwerste Kopfverletzungen zu. Seine Bergleiter begannen sofort mit der Reanimation und verständigten die Rettung. Auch die Reanimationsversuche der Einsatzkräfte verliefen ohne Erfolg, und der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Laut Mitteilung der Landespolizeidirektion Tirol wurde bei der am 2. April 2013 durchgeführten Obduktion als Todesursache hochgradiger Blutverlust nach innen (u. a. Serienrippenbrüche) festgestellt. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Journal

01. April 2013 um