Bildungshaus und Caritas thematisieren „neue Armut“
Referat von Autorin Kathrin Hartmann und Podiumsdiskussion mit Vertretern von Caritas, Wirtschaft und Arbeiterkammer am 15. April 2013 im Bildungshaus Osttirol.
Trotz Wirtschaftswachstum und Strukturreformen am Arbeitsmarkt sind auch in Deutschland und Österreich Millionen Menschen arm. Das Bildungshaus Osttirol thematisiert diese „neue Armut“ in Zusammenarbeit mit der Caritas im Rahmen der „notwendig“-Veranstaltungen. Am Montag, 15. April 2013, spricht Kathrin Hartmann, Autorin der Bücher „Ende der Märchenstunde“ und „Wir müssen leider draußen bleiben“ um 20.30 Uhr im Bildungshaus Osttirol über die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und darüber, dass längst nicht mehr nur Beschäftigungslose und Rentner von Armut betroffen sind, sondern immer mehr auch Menschen, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. Dass die Gesellschaft „Armut“ immer mehr als selbstverschuldet einstuft, wird Hartmann ebenso ansprechen.
Der Tiroler Caritas-Direktor Georg Schärmer, Dr. Lothar Müller vom Unterstützungsfonds der Arbeiterkammer Tirol und Mag. Reinhard Lobenwein, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Lienz, werden bei der anschließenden Podiumsdiskussion das wachsende Ungleichgewicht in der Gesellschaft und die daraus entstehenden Probleme sowie Lösungsansätze erörtern.
Ein Interview mit Caritasdirektor Georg Schärmer zum Thema „neue Armut“ finden Sie in der neuesten Ausgabe des Osttirol Journals.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Caritas Tirol/Gerhard Berger
