BH-Urgestein Josef Blasisker geht in Pension
Seit 1. Juli 1972 arbeitet ÖR Josef Blasisker für die Bezirkshauptmannschaft Lienz – mit 31. März 2014 geht der Leiter der Amtskassa und Rechenstelle in Pension.
Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner ist voll des Lobes für ihren Mitarbeiter Josef Blasisker, der in Kürze die Pension antritt: „Josef Blasisker zeichnet aus, dass er sehr fleißig, kommunikativ und vor allem menschlich ist. Die Leute kennen ihn und er kennt die Leute, und so passt dieser Mitarbeiter ideal zu meinem Verständnis von einer Verwaltung der direkten Begegnung mit den Menschen.“ Am 1. Juli 1972 hat Blasisker seinen Dienst bei der BH Lienz angetreten. „Rund fünf Jahre habe ich in der Verkehrsabteilung gearbeitet, und ein Jahr war ich als Nationalrat karenziert – sonst war ich in den nun fast 42 Jahren immer in der Kasse tätig“, so der derzeitige Leiter der Amtskassa und Rechenstelle.
Josef Blasisker mit zwei seiner Mitarbeiterinnen in der Amtskassa Maria Riepler (rechts) und Birgit Brunner
Die BH Lienz sei für ihn eine Art Heimat geworden. „Es gab während meines gesamten Berufslebens nicht einen Tag, an dem ich ungern arbeiten gegangen wäre. Die Bezirkshauptmannschaft ist für mich wie eine zweite Familie geworden“, kommt der Beamte über seinen Arbeitgeber ins Schwärmen. Und auch seine derzeitige Chefin, die noch gar nicht geboren war, als Blasisker seinen Dienst in der BH Lienz begonnen hat, lobt er in hohen Tönen. „Sie ist ja schon meine vierte Chefin und die erste weibliche Behördenleiterin. Ich habe auch bei ihren Vorgängern immer gerne gearbeitet, aber Dr. Olga Reisner geht noch mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein.“ Viel habe sich in den vier Jahrzehnten im Arbeitsleben und in der BH geändert. „Durch die heutige Technik ist vieles leichter geworden. Vor allem Buchhaltungsarbeiten waren früher viel aufwändiger als heute“, meint er.
Josef Blasisker ist Bauer und Gemeinderat in Lienz. „In meiner Pension kann ich mich etwas freier meinem Hobby – der Landwirtschaft – widmen und brauch nicht mehr jedes Mal auf die Uhr zu schauen, wenn etwas Dringendes zu erledigen ist. Und es ist auch nicht ausgeschlossen, dass sich bei meiner politischen Tätigkeit etwas tut“, so der Landesbeamte abschließend.
Text und Fotos: Raimund Mühlburger
