„Best.Of 2025“ der Landjugend Österreich: Osttirol holt Goldmedaille
Für ihr Jahresprojekt „Altes Handwerk“ wurde die Jungbauernschaft/Landjugend Osttirol bei der Bundesprojektprämierung „Best.Of 2025″ mit der Goldmedaille ausgezeichnet.
Im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt fand am Samstag, 22. November, die Bundesprojektprämierung „Best.Of 2025“ statt. Es handelt sich dabei um das jährliche Highlight der Landjugend, bei dem die besten Projekte aus ganz Österreich präsentiert und in den Kategorien Gold, Silber, Bronze und erfolgreich teilgenommen ausgezeichnet werden.
Die Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Lienz durfte heuer mit dem Jahresprojekt „Altes Handwerk“ an dieser bedeutenden Bundesprämierung teilnehmen. Dieses umfassende Bezirksprojekt besteht aus zwei Teilen: dem großen Umzug „Zeitreise auf Rädern – Hondgemocht aus Opas Zeiten“, der am 7. Juni die Lienzer Innenstadt in eine lebendige Freiluftbühne traditionellen Handwerks verwandelte, sowie dem dazugehörigen Buchprojekt „Altes Handwerk in Osttirol“, das das beim Umzug erarbeitete Wissen, die Geschichten und traditionelle Techniken in Bild und Text dokumentiert.
Bereits in der Tiroler Vorauswahl konnte sich der Bezirksausschuss unter den Top 5 Projekten des Landes platzieren – und in Eisenstadt gelang schließlich der große Triumph: Gold auf Bundesebene.
Die Bezirksführung zeigt sich überwältigt: „Es erfüllt uns mit tiefer Freude und großem Stolz, dass die gemeinsame Arbeit unseres gesamten Bezirksausschusses auf Bundesebene diese besondere Wertschätzung erhält. Dieses Projekt ist nur durch das enorme Engagement vieler motivierter junger Menschen möglich geworden – ein herzliches Dankeschön an alle, die mit Ideen, Tatkraft und Leidenschaft zum Erfolg beigetragen haben.“
Mit dem Gewinn der Goldmedaille setzt die Osttiroler Jungbauernschaft/Landjugend ein starkes Zeichen für den Erhalt regionaler Traditionen. Das Projekt „Altes Handwerk“ zeigt eindrucksvoll, wie junges Ehrenamt historische Techniken, Geschichten und Kultur nicht nur bewahren, sondern aktiv und kreativ wieder erlebbar machen kann.
Text: Redaktion, Foto: JB/LJ Tirol


