Berufsschüler setzten Aktion zum Weltfriedenstag
Am 21. September wird der Weltfriedenstag gefeiert – Osttiroler Berufsschüler zogen aus diesem Anlass durch Lienz und verschenkten Friedenstauben.
Am dritten Dienstag im September beginnen traditionell die Jahreshauptversammlungen der UNO. 1981 entschied die Generalversammlung, dass der 21. September – damals ein Dienstag – alljährlich als Weltfriedenstag (International Day of Peace) gefeiert wird. Dieser Tag soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.
Die Friedensluftballone begeisterten die Kleinen am Iselkai, und einige Friedenstauben wurden sogar mit nach Hause genommen.
Auch SchülerInnen der Tiroler Landesfachberufsschule Lienz setzten heuer ein Zeichen zum Weltfriedenstag. Lehrlinge zogen am Donnerstag, 19. September, durch die Lienzer Straßen und verschenkten Friedenstauben an Passanten. Die Religionslehrerin Elfriede Mössler griff die Initiative der UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall auf. Neben den Schimpansen sind Goodall speziell Kinder und Jugendliche ein großes Anliegen. Auf der ganzen Welt bastelt die Jugend anlässlich des Weltfriedenstages alljährlich Friedenstauben aus unterschiedlichen Materialien und lassen die Symbole der Friedenssehnsucht „fliegen“ – egal ob am Kilimanjaro, in Kathmandu, in China und heuer erstmals auch in Osttirol.
Spontan schloss sich Stabswachtmeister Lusser vom Hochgebirgs-Jägerbataillon 24 am Lienzer Hauptplatz der Aktion der Lehrlinge an.
Durch die Aktion der Osttiroler Lehrlinge fanden 300 Friedenstauben neue BesitzerInnen und motivierten diese, am Weltfriedenstag, den 21. September, mit einer anderen Person Frieden zu schließen. Außerdem wurden an die hundert Luftballone mit Friedensbotschaften an der Isel auf den Weg geschickt in der Hoffung, dem Frieden Flügel zu verleihen und noch mehr Friedenssehnsucht zu verbreiten.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: TFBS
