Ausstellung „Sterbebilder sind Lebensbilder“

Der Verein „Bildung bringt Frieden“ lädt vom 31. Oktober bis 3. November zur Ausstellung „Sterbebilder sind Lebensbilder“ in das Pfarrheim der Pfarrkirche St. Andrä in Lienz.

Dabei wird auch die Datenbank von Christine Schwemberger mit über 60 000 Sterbebildern aus Nord-, Süd- und Osttirol vorgestellt. Mit der Geschichte „Die kleine Eule“, in der es um die Suche nach Weisheit geht, hat der Verein „Bildung bringt Frieden“ im Jahre 2005 seine Arbeit aufgenommen. Die Geschichte wurde inzwischen in 42 Sprachen übersetzt, und der Verein hat mit dieser ersten Aktion Kontakte mit Bildungsinstitutionen auf der ganzen Welt geknüpft. Zu den Aufgaben des Vereins gehören laut Obfrau Elisabeth Ziegler-Duregger die  Organisation von Bildungsangeboten, die Gewährung von Bildungsstipendien oder die Information über Studienmöglichkeiten. Im Jänner 2014 starten wieder Seminare in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck, auch interreligiöse Bildungs-Veranstaltungen stehen auf dem Programm.

„In Erinnerung an den in Afrika tödlich verunglückten Drumartic-Schlagzeuger Markus Wendlinger haben wir eine Initiative ins Leben gerufen, im Rahmen derer Musik-Stipendien an Kinder und Jugendliche gewährt werden“, erzählt Elisabeth Ziegler-Duregger. Vom 31. Okt. bis 3. Nov. 2013, jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr, lädt der Verein auch zur Ausstellung „Sterbebilder sind Lebensbilder“ in das Pfarrheim der Stadtpfarrkirche St. Andrä. Die Datenbank von Christine Schwemberger, die mehr als 60 000 Sterbebilder aus Nord-, Süd- und Osttirol alphabetisch geordnet und auf ihrem Computer eingescannt hat, wird im Rahmen der Schau vorgestellt. „Die Datenbank ist eine wichtige Hilfe für an Familienforschung Interessierte, aber auch für Gemeindechronisten und Angehörige von Osttirolern, die außerhalb des Bezirkes leben. Mit den Informationen, die in den Sterbebildern enthalten sind, kann man seinen eigenen Wurzeln nachspüren“, so Ziegler-Duregger. Die Sterbebilder stellt Christine Schwemberger im Internet unter www.sterbebilder.schwemberger.at zur Verfügung.

Zur Ergänzung der Datenbank bittet sie um weitere Exemplare. Die Bilder erleiden durch das Scannen keinerlei Schaden und können im Tiroler Archiv für Photographie (TAP) im Vereinshaus am Egger Lienz-Platz 2/1. Stock abgegeben oder unter Angabe des Namens und der Telefonnummer für die Rückgabe in den Postkasten vor dem Büro geworfen werden.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: eyetronic-fotolia

30. Oktober 2013 um