Alpenverein bewältigt am 28.7. 66 000 Höhenmeter
Zum 150-Jahr-Jubiläum des OeAV wandern Alpenvereinsmitglieder 1 250 Kilometer quer durch Österreich – Höhepunkt ist eine Sternbesteigung des Großglockners.
1 250 Kilometer, 66 000 Höhenmeter im Aufstieg, 16 Gebirgsgruppen und 90 hochalpine Übergänge: dieses gewaltige Pensum wird der Österreichische Alpenverein bei seiner Jubiläumswanderung am 28. Juli 2012 an nur einem Tag zurücklegen. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Vereines begehen seine Sektionen den Zentralalpenweg 02 und durchwandern Österreich von Hainburg bis Feldkirch in 69 Etappen. Königsetappe der Jubiläumstour ist die Sternbesteigung des Großglockners, eines von weltweit 150 Gipfelprojekten im „Mammut Peak Project“. Der Zentralalpenweg 02 führt die Wanderer durch die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg und verläuft durch Gebiete der Nationalparke Donau-Auen und Hohe Tauern sowie des Naturparks Sölktäler. Vor allem in den Hohen Tauern und den Ötztaler Alpen wird die 3000-Meter-Höhengrenze oftmals überschritten.
Zahlreiche Alpenvereinsmitglieder durchqueren Österreich von Hainburg bis Feldkirch auf dem Zentralalpenweg 02.
Um das 150-Jahr-Jubiläum des Alpenvereins auch am Dach Österreichs gebührend zu feiern, erlebt die Zentralalpendurchquerung mit einer Sternbesteigung auf den 3 798 Meter hohen Großglockner ihren Höhepunkt. Diese Etappe ist nicht nur die Königsetappe der Jubiläumstour, sondern auch Bestandteil des Mammut Peak Projects – des größten Gipfelprojekts aller Zeiten. Während das Peak Project-Team gemeinsam mit Alpenvereinspräsident Dr. Christian Wadsack über den Weg der Erstbesteiger auf den Glockner geht, werden vier Ausschuss-Mitglieder der Alpenvereinssektion Matrei in Osttirol – Bettina Kofler, Roland Klaunzer, Johann Wibmer und Martin Berger – in historischer Kleidung über den Stüdlgrat auf den Gipfel klettern. Der dritte Teil der Sternbesteigung führt als extremere Variante über den Lammergrat zum Gipfelkreuz.
Informationen zu den Etappen und den teilnehmenden Sektionen finden Sie auf www.alpenverein.at
Text: Redaktion, Fotos: OeAV Source und norbert-freudenthaler.com