Abfaltersbach liegt bei Fahrradwettbewerb vorne

Zwei Wochen nach Start des 4. Tiroler Fahrradwettbewerbs liegt in Osttirol die Gemeinde Abfaltersbach vorne – insgesamt bisher 11 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Beim 4. Tiroler Fahrradwettbewerb von Land Tirol und Klimabündnis Tirol zur Förderung des klimafreundlichen Radverkehrs müssen die TeilnehmerInnen bis 8. September 100 Radkilometer zurücklegen, um am Ende bei der Preisverlosung mit dabei zu sein. Gesucht werden außerdem die Gemeinde und der Betrieb mit den meisten Radlerinnen und Radlern, auch Vereine rufen ihre Mitglieder zur Teilnahme an diesem Wettbewerb auf. Als Preise winken unter anderem erstklassige Bikes sowie ein Wochenende in Budapest.

Im Vorjahr wurden in Tirol von 3 400 TeilnehmerInnen 3 Mio. Radkilometer zurückgelegt, heuer will man mit 5 000 Radlern und 4,5 Mio. Kilometern dieses Rekordergebnis noch einmal übertreffen. In Osttirol tritt der Verein „energieregion Osttirol“ des Regionsmanagements als Veranstalter auf. Die Gemeinden Abfaltersbach, Sillian, St. Jakob im Defereggen, Matrei in Osttirol, Virgen, Kals am Großglockner und Dölsach haben sich bisher beteiligt, Abfaltersbach hat bei den geradelten Kilometern bis zum jetzigen Zeitpunkt die Nase vorne.

Laut Weltklimabericht des UNO-Klimarates sind Maßnahmen für den Klimaschutz dringend notwendig. „Die Förderung des Radverkehrs als klimaschonende Alternative zum Auto ist angesichts der fortschreitenden Erderwärmung ein wichtiger Schritt zur Verkehrsreduktion und Bewusstseinsbildung“, erklärt LH-Stv. Mag. Ingrid Felipe den Sinn des Fahrradwettbewerbs. Und Klimabündnis-Geschäftsführerin Mag. Anna Schwerzler betont: „Der motorisierte Verkehr ist auch in Tirol einer der Hauptklimasünder. Jeder geradelte Kilometer bedeutet eingespartes Kohlendioxid.“

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Klimabündnis Tirol

04. April 2014 um