63-jähriger Osttiroler stürzte am Seekofel in den Tod
Am Mittwoch, 15.8., kletterte ein 63-jähriger Osttiroler in Begleitung seines Sohnes über die Nordwand auf den Seekofel – gegen 13.00 Uhr stürzte er rund 200 m in den Tod.
Der Osttiroler und sein 38-jähriger Sohn waren von der Karlsbader Hütte kommend um die Mittagszeit des 15. August 2012 seilfrei auf der so genannten Ellerführe im obersten Drittel der Seekofel-Nordwand in den Lienzer Dolomiten unterwegs. „Es handelt sich bei der Ellerführe um eine Route im Schwierigkeitsgrad zwischen 3+ und einem schwachen Vierer“, beschreibt Franz Riepler, derzeitiger Leiter der alpinen Einsatzgruppe, die Route.
Gegen 13.00 Uhr – der Vater stieg rund zehn Meter vor dem Sohn – stürzte der 63-Jährige am Sohn vorbei rund 200 Meter ab und blieb am Wandfuß liegen. Der Sohn setzte einen Notruf ab. Der Hubschrauber Christophorus 7 rückte aus, der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Abgestürzten feststellen. In weiterer Folge barg C7 den geschockten Sohn, der nicht mehr weitergestiegen war, mit dem Tau. Der Polizeihubschrauber Libelle Tirol flog inzwischen mit Alpinpolizist Franz Riepler zum Wandfuß und barg die Leiche.
