41 Beanstandungen bei Motorrad-Sondereinsatz
Größtenteils stellte die Polizei bei einem Sondereinsatz Motorradverkehr am 25. Mai Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Ein Fahrer ohne Lenkerberechtigung unterwegs.
Zu hohe Geschwindigkeiten, riskante Überholmanöver, Kurvenschneiden, Selbstüberschätzung und mangelnde Fahrpraxis sind immer wieder Ursache für schwere Motorradunfälle. Aufgrund der fehlenden Knautschzone am Motorrad fallen die Verletzungen bei Motorradlenkern oft besonders schwer aus. Zuletzt ereignete sich am 23. Mai im Lienzer Talboden ein schwerer Motorradunfall.
Verkehrsbehörden und Polizei nehmen die Unfallzahlen zum Anlass, durch Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung und gezielte Überwachung dieser Negativentwicklung entgegen zu wirken. Am Sonntag, 23. Mai 2014, führte die Polizei in Tirol, Kärnten, Salzburg, Bayern und Südtirol einen groß angelegten Überwachungseinsatz mit Schwerpunkt Motorradverkehr durch. In Osttirol wurden Kontrollen auf der Großglockner Straße B 107, Drautalstraße B 100, Felbertauernstraße B 108 und Gailtalstraße B 111 durchgeführt. „Bei ausgesprochen schönem Wetter waren in Osttirol hunderte Motorradfahrer zum weit überwiegenden Teil sehr diszipliniert unterwegs“, teilt das Bezirkspolizeikommando mit.
Insgesamt gab es 41 Beanstandungen – zum überwiegenden Teil waren es Geschwindigkeitsdelikte, bei vier Motorrädern wurden technische Mängel festgestellt, ein Motorradlenker war ohne entsprechende Lenkerberechtigung unterwegs.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: c.kzenon-fotolia
