40-Jähriger stürzte in Auslauf des „Eisleitls“

Ohne sich anzuseilen bestiegen zwei Bergsteiger aus München am 4. August den Großglockner – beim Abstieg stürzte ein Alpinist rund 140 Meter ab und verletzte sich.

Am Samstag, 3. August 2013, reisten zwei Bergsteiger aus München kommend nach Kals a.Gr. und stiegen noch am selben Tag auf die Erzherzog-Johann-Hütte auf 3 454 Metern Seehöhe. Nach der Übernachtung brachen sie am Sonntag, 4. August, gegen 7.30 Uhr, auf, um den Großglockner zu besteigen. Die beiden Alpinisten bewältigten sowohl den Auf- als auch den Abstieg frei, also ohne ein Seil zu verwenden. Beim Abstieg über das 45 bis 50 Grad steile „Eisleitl“ rutschte der vorausgehende 40-jährige Bergsteiger auf einer Blankeisstelle in einer Seehöhe von etwa 3 650 Metern aus und stürzte rund 140 Meter in den Auslauf des „Eisleitls“. Beim Absturz zog sich der 40-Jährige eine Schulterverletzung sowie Abschürfungen und Prellungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert und stationär aufgenommen.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images

05. August 2013 um