2013 in Osttirol „nur“ ein Verkehrstoter
Während auf Tirols Straßen mit 46 im Jahr 2013 um vier Verkehrstote mehr als im Jahr zuvor zu beklagen waren, verunglückte auf Osttirols öffentlichen Straßen „nur“ eine Person tödlich.
Die Zahl der Verkehrstoten ist österreichweit im abgelaufenen Jahr 2013 um rund 13 Prozent zurückgegangen, teilt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer Aussendung am 1. Jänner 2014 mit. Auf Tirols Straßen sind 2013 insgesamt 46 Menschen tödlich verunglückt – um vier mehr als 2012. Die meisten Todesopfer waren Pkw-Insassen, hoch war der Blutzoll auch bei Motorradfahrern und Fußgängern. Laut dem Osttiroler Bezirkspolizeikommandanten Silvester Wolsegger war auf den öffentlichen Straßen Osttirols im vergangenen Jahr ein Todesopfer zu beklagen. „Ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang im Jahr bedeutet einen historischen Tiefststand“, so Wolsegger.
Die Statistik der letzten zehn Jahre zeigt einen positiven Trend: 2012 und 2011 verunglückten je fünf Verkehrsteilnehmer im Bezirk tödlich, 2010 waren vier Todesopfer zu beklagen, im Jahr 2009 zwei, 2008 neun, 2007 fünf und 2006 zwei. In den Jahren 2005 und 2004 starben jeweils neun Personen auf Osttirols öffentlichen Straßen, und 2003 verunglückten fünf Verkehrsteilnehmer tödlich.
BPK Silvester Wolsegger: „Ziel der Polizei muss es sein, durch bestmögliche Verkehrssicherheitsarbeit die Anzahl der Verkehrsopfer laufend zu reduzieren.“
Die laufend verbesserte Fahrzeugtechnik und Notfallmedizin sowie ein insgesamt höheres Sicherheitsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer macht der Bezirkspolizeikommandant für den positiven Trend verantwortlich. Die Verkehrsdisziplin steige an, und die Polizei arbeite ständig daran, die Verkehrssicherheit zu verbessern. „Die Optimierung der Außendienstpräsenz mit einer Erhöhung der Kontrolldichte gehört genauso zu dieser Verkehrssicherheitsarbeit wie Präventionsmaßnahmen, insbesondere auch bei der heranwachsenden Jugend“, so Wolsegger abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images, R. Mühlburger