2012 in Tirol weniger Tote bei Verkehrsunfällen
Im vergangenen Jahr starben in Tirol 40 Menschen bei Verkehrsunfällen, 2011 waren es noch 44 – auf Osttirols Straßen sind 2012 fünf Menschen tödlich verunglückt.
Die Landespolizeidirektion Tirol hat die Unfallstatistik für 2012 veröffentlicht. Demnach ereigneten sich im abgelaufenen Jahr im Bundesland Tirol 39 Verkehrsunfälle, bei denen insgesamt 40 Menschen tödliche Verletzungen erlitten, auf Osttirols Straßen starben fünf Menschen bei Verkehrsunfällen. Im Jahr 2011 sind in Tirol bei 41 Unfällen 44 Verkehrsteilnehmer tödlich verunglückt. Die wenigsten Verkehrstoten seit Bestehen der Unfallstatistik (1950) gab es im Bundesland Tirol im Jahr 2010 mit 39.
Die Statistik zeigt, dass 48% der Verunglückten unter Beteiligung von Pkw und 22% bei Fahrten mit Motorrädern starben, 7 Fußgänger (17%) wurden bei Verkehrsunfällen getötet. Hauptunfallursache war mit 31% die Fahrgeschwindigkeit, mit 15% folgten Unachtsamkeit bzw. Ablenkung und mit 13% Überholen. 68% aller tödlichen Verkehrsunfälle ereigneten sich zwischen 10.00 und 20.00 Uhr, an Wochenenden verunglückten 14 und an Werktagen 26 Menschen tödlich. Die meisten Verkehrstoten waren im März mit acht und im Juli mit sieben zu beklagen, die wenigsten im Jänner, Mai und Dezember mit jeweils einem Toten.
„Jeder schwere Verkehrsunfall ist mit viel Leid für die Opfer und deren Angehörige verbunden, weshalb größtmögliche Verkehrssicherheit auch ein ganz wichtiges Anliegen für die Verkehrsbehörden darstellt. Neben der zielgerichteten Überwachung und Kontrolle sind auch die Prävention und Bewusstseinsbildung wesentliche Aufgaben der Exekutive zur Verhinderung von Unfällen“, so der Kommandant der Tiroler Landesverkehrsabteilung, Oberst Markus Widmann.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images