Zwei Männer leiten in Zukunft das OKZ
Dem Osttiroler Kinderbetreuungszentrum (OKZ) stehen in Zukunft Marco Linder als Geschäftsführer und Alexander Foraboschi als pädagogischer Leiter vor.
Vor 17 Jahren wurde das OKZ von Mathilde Köffler gegründet. Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 16 Jahren werden dort bedürfnisorientiert von 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die Gründerin und Mag. Petra Pöll, die 15 Jahre pädagogische Leiterin war, legten ihre Ämter im Herbst vergangenen Jahres zurück. Die beiden Stellen wurden in der Folge neu ausgeschrieben und 27 Bewerbungsgespräche geführt. Vier Bewerber stellten sich schließlich dem entscheidenden Hearing. Am Donnerstag, 21. Juni 2012, präsentierte Vereinsobmann Dr. Alfred Fast das neue Führungsduo.
Mathilde Köffler (links) gründete vor 17 Jahren das OKZ, Mag. Petra Pöll war in den vergangenen 15 Jahren pädagogische Leiterin.
Der 30 Jahre alte Tristacher Marco Linder wird dem OKZ in Zukunft als Geschäftsführer vorstehen. Er ist diplomierter Behindertenpädagoge, startete seine Berufslaufbahn 2004 in der Lebenshilfe-Werkstätte in Sillian und hat bei SOS Kinderdorf und bei der Diakonie de La Tour Erfahrung in der Betreuung von Jugendlichen gesammelt. Ab 1. August 2012 wird er sich im OKZ einarbeiten und ab 7. September 2012 die Geschäftsführung von Mathilde Köffler übernehmen.
Der neue pädagogische Leiter, Alexander Foraboschi, ist 37 Jahre alt, in Brixen geboren und in Bruneck aufgewachsen. Er war nach der Matura als Kameramann für die Sender ORF und RAI tätig und absolvierte danach eine sozialpädagogische Ausbildung. Für die Caritas hat er Straßenkinder in Rumänien betreut und war für den Verein „Tu Was“ und in der Familien- und Jugendbetreuung im Sozial- und Gesundheitssprengel Hochpustertal tätig.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Journal/Sulzenbacher