Viel Jubel bei Schlusskonzert der Streichertage in Matrei
42 MusikerInnen erarbeiteten bei den Osttiroler Streichertagen unter der Leitung von Benedikt Melichar vier Stücke, die sie beim Schlusskonzert zum Besten gaben.
MusikschülerInnen und interessierte Streicher aus ganz Osttirol und dem Oberkärntner Raum nahmen am 10. und 11. Februar an den Streichertagen in Matrei teil. Den zweitägigen Orchesterkurs hatte Musikschuldirektor Jo Mair zum zwanzigjährigen Bestandsjubiläum der Landesmusikschule Matrei-Iseltal organisiert, tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Alexandra Kratsch und Sonja Theresiak. Als Dozenten konnten Mitglieder des Orchesters Sonarkraft gewonnen werden. Unter der Leitung des jungen Dirigenten Benedikt Melichar – seine Mutter stammt aus Matrei in Osttirol – erarbeiteten die 42 TeilnehmerInnen vier Stücke für das Schlusskonzert.

Mit einem Volksmusikstück wurde das Konzert eröffnet. Neben einem Auszug aus der Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell trug das Teilnehmerorchester auch Stücke aus der Pop- und Unterhaltungsmusik vor. „Benedikt Melichar verstand es, mit seinem Team von Sonarkraft eine sehr kompakte und musikalisch ansprechende Darbietung zu erarbeiten. Für die TeilnehmerInnen war es auch ein Zeichen von Wertschätzung, dass die Dozenten von Sonarkraft und Lehrpersonen der Osttiroler Musikschulen mitspielten“, so Jo Mair.

Auch die zweite Konzerthälfte verlief äußerst spannend. Sonarkraft trat mit der erst 15-jährigen Violinsolistin Anastasia Dhimitri auf. Ihr Vortrag war so beeindruckend und musikalisch souverän, dass das Publikum auch zwischen den einzelnen Sätzen von Tschaikowskys „Souvenir d’un lieu cher“ applaudierte, berichtet Jo Mair. Nach der „St. Paul’s Suite“ von Gustav Holst holte sich Sonarkraft noch ein paar TeilnehmerInnen und LehrerInnen zur Unterstützung auf die Bühne, um den Abend mit Arrangements von „Happy“, „Bei mir bist du schein“ und „Wenn atemlos hoam kummst“ ausklingen zu lassen. Zum Abschluss gab es Standing Ovations für die Künstlerinnen und Künstler.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images