Ofczarek und Franui in Innervillgraten: Bernhards „Holzfällen“ als Publikumsmagnet
Fulminanter Auftakt des „Hoch Kultur Festivals 2026“: Im beeindruckenden Zirkuszelt in Innervillgraten gab es Standing Ovations und tosenden Applaus für die „Roman-Musikalisierung“ von Nicholas Ofczarek und Franui.
Die Erfolgsproduktion „Holzfällen“ aus dem Wiener Burgtheater wurde am Abend des 12.8.2026 zum bereits 55. Mal aufgeführt – und begeisterte die so zahlreich erschienenen Kulturinteressierten aus nah und fern.
Die Eröffnung des zweiten „Hoch Kultur Festivals“ fand im Zirkuszelt statt. Franui-Mastermind Andreas Schett begrüßte in gewohnt humoriger Weise in breitem Villgrater Dialekt.
Burgtheater-Star Nicholas Ofczarek zauberte, immer wieder unterstützt von den Trauermarsch-Variationen der Franui-Musiker, die von Thomas Bernhard mit viel Sarkasmus und bösem Humor beschriebene Atmosphäre eines zu später Stunde stattfindenden „künstlerischen Abendessens“ in einem bürgerlichen Wiener Salon ins Zirkuszelt in Innervillgraten. Andreas Schett von der veranstaltenden Musicbanda „Franui“ freute sich über das enorme Publikumsinteresse, war es doch eine Herausforderung, das für 1.800 Personen Platz bietende Zelt zu füllen. Aber es wäre nicht Franui, wenn nicht auch Außergewöhnliches gelingen könnte.
Die Musiker:innen von Franui begleiteten den Erzähler mit Trauermärschen und musikalischen Reflexionen, die das Gesagte zuspitzten und auch konterkarierten. Mit ihren Instrumenten zwischen Klassik und Volksmusik schufen sie ein einzigartiges Klangbild, das Bernhards Text in neue Sphären hob.
Für die kommenden Festival-Tage mit Top-Veranstaltungen auf der Unterstalleralm in 1.673 Metern Seehöhe ist großteils bestes Wetter angesagt – und als alternative Location steht immer noch das Zirkuszelt in Innervillgraten bereit.
Mit einem beeindruckenden 6-Mast-Zirkuszelt ist das Hoch Kultur Festival bestens auf jedes Wetter vorbereitet.
Tickets gibt es direkt im Online-Ticketshop des Festivals, an allen oeticket-Vorverkaufsstellen sowie in ausgewählten Raiffeisenbanken Tirols.
Text: Redaktion, Fotos: Hochkultur Festival/A. C. Kofler
