Lienz: Austellung „Kopflose“ im Kreuzgang des Franziskanerklosters

Eine Auswahl ihrer Keramikarbeiten zeigt die Osttiroler Kunstschaffende Margarethe Oberdorfer seit 1.2. im Herzen von Lienz. Die Schau ist noch bis 10.2.2019 zu sehen.

Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Lienz, eröffnete am Freitagabend, 1.2., die Ausstellung, für die der Kreuzgang des Lienzer Franziskanerklosters einen stimmungsvollen äußeren Rahmen bildet. Blanik sprach die langjährige Tätigkeit Oberdorfers im Rahmen der „Sommerakademie für Kunst und Handwerk“ ebenso an wie deren Engagement in der Betreuung von Flüchtlingen. Die Stadtpolitikerin freute sich darüber, dass sich Margarethe Oberdorfer nun wieder vermehrt ihrer kunsthandwerklichen Arbeit als Keramikerin widmen will.

 

Elisabeth Blanik, Bürgermeisterin der Stadtgemeinde Lienz, am Abend der Vernissage mit der Osttiroler Kunsthandwerkerin Margarethe Oberdorfer

 

Oberdorfer selbst dankte den zahlreich erschienenen Gästen der Vernissage für ihr Kommen und berichtete darüber, dass sie in der Ausstellung sowohl fertige Arbeiten als auch Keramiken, die noch auf ihre Endfertigung warten, präsentiere. Die Osttirolerin, die ihr Keramikdiplom an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz erworben hat und früher auch am BORG Lienz einen Lehrauftrag für Bildnerische Gestaltung und Erziehung ausfüllte, verwies auf die „Geschichten“, die sie mit den stark reduzierten Formen ihrer Keramiken erzählen bzw. was sie damit zum Ausdruck bringen möchte.

 

Passend zum Ausstellungsort zeigt Margarethe Oberdorfer auch ihre Keramikarbeit „Der Sonnengesang des Franz von Assisi“.

 

Die in einzelnen Vitrinen ausgestellten Keramikarbeiten eröffneten – betitelt mit „Genderengel“, „Die Gier“, „Die unzertrennliche Familie“, „Die Brückenbauer“, „Freunde“ oder „Die Bettlerin“ – so auch den Blick auf die individuelle Interpretation allgemeingültiger bzw. zeitaktueller Themen.

 

 

Text: Elisabeth Hilgartner, Fotos: Martin Lugger

05. Februar 2019 um