Symph. Blasorchester sorgte für kreative „Klangwolke“
Mit Walzer, Marsch, Polka und eigens komponierter Fachliteratur verzauberte das Symphonische Blasorchester Defereggental das Publikum in Hopfgarten und St. Veit.
Blasmusikklänge von derartiger Brillanz bekam man in Osttirol selten zuvor zu hören – mit vollbesetzten Sälen und einem begeisterten Publikum konnten die 60 Musikerinnen und Musiker des Symphonischen Blasorchesters Defereggental im zweiten Jahr des Bestehens wieder einen außerordentlichen Erfolg feiern. Von den Musikkapellen Hopfgarten, St. Veit und St. Jakob wurde im Jahr 2011 dieses Orchester gegründet – mit dem Ziel, die musikalische Zusammenarbeit im Defereggental zu vertiefen. Die musikalische Leitung für die heurigen Konzerte am 10. November im Gemeindesaal von St. Jakob und am 16. November im Kultursaal von Hopfgarten hatte Kapellmeister und Musikschullehrer Michael Mattersberger übernommen und mit den 60 Musikerinnen und Musikern ein vielseitiges Programm einstudiert.
Die Werke „Flashing Winds“ von Jan van der Roost und die „Overture to a New Age“ forderten Dirigent, Musiker und Zuhörer gleichermaßen. Für die traditionelle und zeitgenössische Blasmusik-Literatur – vom Marsch über die Polka bis zum Walzer – erntete das Orchester viel Applaus, und spätestens als das Orchester den vom jungen Hopfgartner Clemens Blasisker komponierten Marsch zum Besten gab, war das musikbegeisterte Publikum restlos davon überzeugt, dass das Defereggental ein besonders guter Boden für hoch stehende, kreative Blasmusik ist.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Grophi