Osttirols Musikantinnen und Musikanten: Marschiertechniken wollen gelernt sein

Mehr als 20 Stabführerinnen und Stabführer aus ganz Osttirol gaben bei einer vom Musikbezirk Lienzer Talboden organisierten Fortbildung den richtigen Marschrhythmus an.

Landesstabführer Robert Werth reiste zweimal für ein Vormittagsintermezzo aus Nordtirol an, um bereits langjährig erfahrene, aber auch frischgebackene Stabführer der Osttiroler Musikkapellen weiterzubilden. Abfallen, Aufmarschieren, Fünferreihe, Dreierreihe, Große Wende – diese und noch viele weitere Marschiertechniken wurden aufgefrischt und eingeübt. „Einen hochwertigen Stabführerkurs wieder nach Osttirol zu bringen, ist ein wichtiger Schritt in Sachen musikalischer Qualität“, so Organisator und Bezirksstabführer des Musikbezirks Lienzer Talboden, Josef Tiefnig. „Das Marschieren beginnt schon bei den ganz Kleinen“, führt Tiefnig weiter aus. So verwundert es nicht, dass an zwei weiteren Abenden 62 Jungmusikantinnen und Jungmusikanten, darunter auch vier Marketenderinnen aus fast allen Kapellen, die Grundkenntnisse des Antretens, des einfachen Marschierens und die Instrumentenhaltung erlernten. „Es ist immer wieder auffallend, wie schnell die jungen Musikanten die ersten Schritte meistern“, zieht der sichtlich stolze Bezirksstabführer ein positives Resümee.

 

 

Text: Redaktion, Fotos: Josef Tiefnig

03. Mai 2022 um