Osttiroler Museumstage 2024: Kulturspur zieht positive Bilanz

Zahlreiche kleine, feine Veranstaltungen wurden im Rahmen der Osttiroler Museumstage organisiert. Christof Schett, Geschäftsführer der Kulturspur, zieht eine positive Bilanz.

„Nach den Museumstagen ist vor den Museumstagen. Unser Ziel ist es, die Strahlkraft der Osttiroler Kultur noch weiter zu erhöhen“, zeigt sich der Kulturspur-Geschäftsführer nach der Veranstaltungsreihe motiviert.

 

 

Offiziell eröffnet wurden die diesjährigen Museumstage mit einer Werkschau des renommierten Fotografen Ando Fuchs im Kinomuseum Sillian. Eine weitere Sonderausstellung wurde im Stadt:Labor Lienz zum Thema „Die Isel – unser Lebensraum in der Stadt“ angeboten. Martin Kofler vom Tiroler Photoarchiv (TAP) hat diese Schau kuratiert. Sie ist noch bis zum 17. Mai zu sehen.

 

 

Das Museum Schloss Bruck stellte in der Liebburg Figurengruppen der Künstlerin Margarethe Oberdorfer zur „Vertreibung der Deferegger Protestanten“ aus, die inhaltliche Expertise steuerte Pastorin Margit Leuthold von der Evangelischen Gemeinde Lienz bei. Textilforscherin Beatrix Nutz widmete sich in einem Vortrag der Wolkensteiner Gruft, und Elisa de Gaetani führte in Obermauern durch die „Sixtinische Kapelle Osttirols“. Im Glocknerhaus Kals führte Peter Gliber durch die Mineralienausstellung.

 

 

Naturfreunde kamen auch bei einer Sonderführung durch Vannis Vogelwelt in Oberdrauburg, bei einem Kräuterworkshop für Kinder auf Burg Heinfels sowie bei einer Frühjahrswanderung entlang des Pilgerwegs „Hoch & Heilig“ mit Edi Unterweger auf ihre Rechnung. Anstelle des erkrankten Walter Mair las Peter Stan im Kammerlanderhof aus seinem Buch „Bettgeschichten einmal anders“ und skizzierte dabei sein Berufsleben als Altenpfleger.

 

 

Den Abschluss der diesjährigen Museumstage machte Burg Heinfels mit einem Vortrag über den Austausch, den Handel sowie Konflikte zwischen dem Cadore und dem Hochpustertal sowie das Museum Aguntum, wo unter fachkundiger Anleitung römische Theatermasken gebastelt wurden.

 

 

Christof Schett sieht sich mit dem Fokus auf hochwertige Inhalte auf dem richtigen Weg: „Die Kultur trägt immer auch eine gesellschaftliche Verantwortung, und dazu wollen wir – gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern – beitragen.“

 

 

 

Text: Redaktion, Fotos: Regina M. Unterguggenberger

14. Mai 2024 um