Let’s get 2gether: Michael Unterluggauer stellt in der DolomitenBank aus

Die nächste Ausstellung in der DolomitenBank-Galerie in Lienz zeigt Werke von Michael Unterluggauer. Eröffnet wird die Schau am Donnerstag, 6. Feber 2020.

Michael Unterluggauer wurde 1953 in Lienz geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. 2015 übersiedelte der Maler von Osttirol nach Oberösterreich, wo er seitdem in der Nähe von Linz lebt und in seinem Atelier wirkt. Beinahe 40 Jahre unterrichtete der Künstler als Hauptschullehrer und Volksschuldirektor Bildnerische Erziehung. Als junger Lehrer entdeckte er im Unterricht sein Talent für die Malerei und malte zunächst Aquarelle, dann in Öl und Acryl. Seit einigen Jahren sind seine Arbeiten nach einer langen Zeit der Abstraktion wieder figurativ.

Über die Kunst
„Das Leben ist nichts anderes als eine Kettenreaktion von seelischen, körperlichen und geistigen Begegnungen im Sekundentakt (Begegnungen mit Menschen, Situationen, Problemen, Angst- und Glückszuständen …), es beginnt mit dem ersten Blick auf diese Welt und endet mit einem Erlebnis, das keine Wissenschaft noch wirklich durchschaut hat. Somit ist für mich klar, und das versuche ich auch in meinen Bildern seit jeher zu transportieren: Das augenblickliche Befinden des Menschen entspricht der Summe von Begegnungen unterschiedlicher Qualität und Intensität sowie den daraus resultierenden Erkenntnissen.

Jedes Aufeinandertreffen schreibt sich – nach Ermessen des Unbewussten – in das Lebenstagebuch ein und hinterlässt Spuren, deren anzustrebende lebensbejahende Aufarbeitung Gegenwart und Zukunft des Individuums bereichern. Qualität und Intensität diverser Erfahrungen sind ursächlich entscheidend für die Befindlichkeit des Menschen – ganz sicher aber für mich. Als Maler bin ich bestrebt, diese Erkenntnisse in meinen Bildern zu verarbeiten.“

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 6. Feber 2020, um 19.00 Uhr, in der DolomitenBank-Galerie am Südtiroler Platz 9 in Lienz eröffnet und ist bis 3. April 2020 zu den Schalteröffnungszeiten zu sehen.

 

Text: Redaktion, Foto: Peter Schaller

22. Januar 2020 um