Großes Interesse an Gerold Leitners Skulpturen

Der Prägratner Bildhauer Gerold Leitner stellt seine sakrale und weltliche Kunst in der RLB-Bankstelle Tristach aus – viele Interessierte kamen zur Vernissage am 27.03.

Klaus Saiger, Leiter der RLB Tirol-Bankstelle Tristach, konnte am Mittwoch, 27. März 2013, bei der Vernissage zu Gerold Leitners Schau zahlreiche Kunstinteressierte begrüßen, darunter Bgm. Ing. Mag. Markus Einhauer, Vize-Bgm. Lydia Unterluggauer, Dir. Franz Gruber, Leiter der Erwachsenenschule, Familienangehörige, Künstlerkollegen, Dir. Karl Brunner von der RLB Lienz und MitarbeiterInnen. „Bei einem ersten Rundgang habe ich die sakralen und weltlichen Werke bestaunt. Als ich jetzt das jugendliche Gesicht des Künstlers dazu gesehen habe, war ich einigermaßen überrascht, welch beeindruckenden Werke Gerold Leitner in jungen Jahren schon geschaffen hat“, betonte der Tristacher Bürgermeister.

Den Werdegang des Künstlers stellte Dir. Franz Gruber von der Erwachsenenschule vor. 1992 wurde Gerold Leitner in Lienz geboren und wuchs in Prägraten auf. Die Fachschule für Bildhauerei in Elbigenalp schloss er 2010 mit gutem Erfolg ab. Seit dem Jahr 2011 arbeitet der Bildhauer in Ateliers in seiner Heimatgemeinde Prägraten und gemeinsam mit Michael Lang und Sebastian Rainer in Lienz. „Du kannst mit deinen Kunstwerken dazu beitragen, dass wir lange jung bleiben“, sagte Franz Gruber und zitierte abschließend Franz Kafka: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“

Der Künstler beschrieb anschließend noch seine Gedanken zu einigen ausgestellten Werken. Der ausgebeutete Kontinent Afrika, der moderne Mensch, der in der hohen Geschwindigkeit des heutigen Lebens den Blick auf das Wesentliche verloren hat, und das System, das immer mehr Risse bekommt, sind unter anderen Themen seiner bildhauerischen Arbeiten.

Gerold Leitners Werke sind bis 26. April 2013 während der Schalteröffnungszeiten in der Bankstelle Tristach der RLB Tirol zu sehen.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Lisa Sulzenbacher

28. März 2013 um