Weltkrebstag: LR Annette Leja appelliert, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen
Die Krebsvorsorge ist ein wichtiger Faktor, um Krankheiten frühestmöglich zu erkennen. Zahl der Vorsorgeuntersuchungen steigt in Tirol nach Rückgängen wegen Corona wieder an.
Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar wird österreichweit einmal mehr auf die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen hingewiesen. Die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen sind kostenlos und tragen erwiesenermaßen dazu bei, schwere bzw. tödliche Krankheitsverläufe bei Krebserkrankungen zu verhindern.
Gesundheitslandesrätin Annette Leja appelliert: „Unsere Gesundheit ist das höchste Gut. Es braucht ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen – nicht nur am Weltkrebstag. Jeder Tag, um den eine mögliche Krebserkrankung früher in Erfahrung gebracht und behandelt wird, zählt und kann Leben retten. Bitte achten Sie auf sich und Ihre Gesundheit und nutzen Sie die vielfältigen Vorsorgeangebote.“ Gesundheitsdirektorin Theresa Geley pflichtet der Landesrätin bei: „Ob Brustkrebsvorsorge, PAP-Abstrich oder Koloskopie: Zielgerichtete Therapien können nur greifen, wenn sie frühzeitig eingesetzt werden. Umso wichtiger sind Bewusstseinsbildung und Prävention.“
Ein höheres Bewusstsein in der Bevölkerung und auch das steigende Durchschnittsalter sowie die wachsende Bevölkerung – all diese Gründe trugen vor Beginn der Corona-Pandemie unter anderem dazu bei, dass die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen in Tirol von Jahr zu Jahr kontinuierlich anstieg. 2020 brachte die Pandemie einen Rückgang mit sich: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch in diesem Bereich ihre Spuren hinterlassen – das kann drastischen Folgen haben. Gerade zu Beginn der Pandemie gab es teilweise eine große Scheu, Arztpraxen oder Krankenanstalten aufzusuchen, wenn kein akuter Notfall vorlag. Dabei gelten gerade im Gesundheitsbereich höchste Hygienestandards“, erklärt die Gesundheitslandesrätin.
„Auch in Zeiten von Corona sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Es geht darum, schwere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, aber auch darum, Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel zu erkennen und den Lebensstil rechtzeitig zu ändern“, so die Gesundheitsdirektorin.
Empfohlene Vorsorgeuntersuchungen (kostenlos):
Jährlicher Gesundheitscheck ab dem 18. Lebensjahr (die Schwerpunkte liegen auf Herz-Kreislauf-Stoffwechsel und Krebserkrankungen)
Frauen ab 18 Jahren: jährlicher PAP-Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Frauen zwischen 40 und 69 Jahren: zweijährliche Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung
Männer und Frauen ab 50 Jahren: alle zehn Jahre Koloskopie zur Darmkrebs-Früherkennung
Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock/Konstantin Yuganov