157.143 Corona-Impfungen in Tirol durchgeführt – 10.511 in Osttirol
Alle impfwilligen über 80-Jährigen haben zumindest die erste Teilimpfung erhalten. In den nächsten Wochen liegt der Schwerpunkt auf den über 65-Jährigen und Risikogruppen.
Laut Dashboard des Landes Tirol wurden aktuell insgesamt 157.143 Impfungen durchgeführt, davon 128.902 Erst- und 28.241 Zweitimpfungen. Alle über 80-Jährigen, die ihre Impfbereitschaft bei ihrer Gemeinde angemeldet haben, haben zumindest die erste Teilschutzimpfung erhalten. In Osttirol wurden bislang laut Auskunft des Landes Tirol 10.511 Impfungen durchgeführt (Stand: 26. März, 12.00 Uhr).
Schwerpunkt auf über 65-Jährigen und Risikopersonen
Wie im Tiroler Impfplan vorgesehen, liegt der Schwerpunkt aktuell und in den nächsten Wochen auf der Impfung der über 65-Jährigen und (Hoch)Risikopersonen. Schon jetzt wurden laut e-Impfpass in 59 Gemeinden über 65-Jährige geimpft. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes wird dies schnellstmöglich auf weitere Teile Tirols ausgerollt. Beispielsweise haben bereits mit Ende der vergangenen Woche impfbereite über 65-Jährige eine Einladung zur Impfung in einer Krankenanstalt erhalten. Gleichzeitig haben zahlreiche niedergelassene ÄrztInnen eine erste Impfstoff-Tranche geliefert bekommen. Die niedergelassenen ÄrztInnen haben Zugang zu den jeweiligen Vormerkungen über www.tirolimpft.at in ihrer Ordination und vereinbaren die Termine mit den PatientInnen individuell.
Impfstoffe werden je nach Verfügbarkeit verteilt
Wöchentlich stehen derzeit in Tirol je nach Anlieferung zwischen 8.000 und 15.000 Impfstoffdosen zur Verfügung. Diese werden an die unterschiedlichen Impfstandorte sowie niedergelassenen ÄrztInnen verteilt, wobei alle Standorte mit allen derzeit zugelassenen Impfstoffen bedient werden. Wird ein Impftermin, der über www.tirolimpft.at übermittelt wurde, abgelehnt oder ohne Ablehnung nicht wahrgenommen, bleibt die Vormerkung bestehen und es wird der jeweiligen Person ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt zugeteilt. Dies hat keinen Einfluss darauf, welcher Impfstoff im Zuge des nächsten Termins vergeben wird. Die zur Verfügung stehenden Impfstoffe werden stets schnellstmöglich nach Vorgabe des Tiroler Impfplans und Empfehlung des Nationalen Impfgremiums verimpft. Die individuelle Auswahl eines Impfstoffs ist aufgrund der begrenzten Verfügbarkeiten derzeit weiterhin nicht möglich.
Weitere Kategorisierungen möglich
Im Rahmen der Weiterführung und Finalisierung von Phase 1 des Tiroler Impfplans werden Personen mit einer regelmäßigen Tätigkeit oder regelmäßigem Aufenthalt in einem Alten-, Pflege- und Seniorenheim sowie pflegende Angehörige von Menschen mit Behinderungen geimpft. Im Rahmen der Phase 2 des Tiroler Impfplans sollen auch enge Kontaktpersonen von Schwangeren geimpft werden. Auf der Online-Plattform www.tirolimpft.at wurden die Auswahlmöglichkeiten dahingehend erweitert. Betroffene können ihre Kategorisierung auf der persönlichen Datenseite im Menüpunkt „Berufsgruppe“ ändern und beispielsweise „Pflegende Angehörige von Menschen mit Behinderungen“, „Personen mit einer regelmäßigen Tätigkeit oder regelmäßigem Aufenthalt in Alten-, Pflege- und Seniorenheim“ oder „Enge Kontaktperson von Schwangeren“ auswählen. Zu dieser persönlichen Datenseite gelangt man über einen Zugangslink, der allen Personen bei der Vormerkung übermittelt wurde.
Vormerkung zu einer Impfung vorrangig über die Online-Plattform
Insgesamt wurden bisher über 220.850 Vormerkungen über die Online-Plattform gezählt. Gemeinsam mit der Bedarfserhebung der Tiroler Gemeinden bei Personen über 80 Jahren – insgesamt rund 28.350 – sind es damit rund 249.200 aus der breiten Bevölkerung, die sich für eine Impfung vorgemerkt haben. Das Land Tirol weist darauf hin, dass die Vormerkungen primär über die Online-Plattform www.tirolimpft.at durchgeführt werden sollen, um die Leitungen der Gesundheitshotline 1450 für all jene Personen freizuhalten, die tatsächlich keine andere Möglichkeit für eine Durchführung der Vormerkung haben. Die Online-Plattform sieht auch die Möglichkeit vor, dass die Voranmeldungen von Personen stellvertretend für andere Personen durchgeführt werden können – etwa für ältere Angehörige, die mit einer Computer-Anmeldung nicht vertraut sind.
Landes-Dashboard um Impfzahlen erweitert
Knapp ein Jahr nach Einführung wurde das Corona-Dashboard des Landes Tirol erweitert. Neben den Informationen zu Infektionszahlen und Testungen werden künftig auch die aktuellen Zahlen zu den Covid-Impfungen – Gesamtimpfungen, Erst- sowie Zweitimpfungen – im Landes-Dashboard angeführt.
Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock/Halfpoint