Tirol radelt wieder: Startschuss für den 10. Fahrradwettbewerb

Ab 1. Mai heißt es wieder: Tirol radelt! Auch 2020 winken attraktive Preise. 2019 war z.B. die Osttiroler Gemeinde St. Jakob i.D. ganz vorne mit dabei.

Aufgrund der Maßnahmen gegen die COVID-Pandemie musste der für 20. März geplante Start von „Tirol radelt“ verschoben werden. Nachdem die Beschränkungen zur Eindämmung des Virus auslaufen, ist es ab 1. Mai soweit: Die Tirolerinnen und Tiroler können für die Initiative in die Pedale treten, ihre Kilometer online eintragen und an zahlreichen Gewinnspielen teilnehmen. „Die Krise ist zwar noch nicht überstanden, aber viele Alltagswege können bereits wieder mit dem Rad zurückgelegt werden, sofern ausreichender Abstand gewährleistet ist“, sagt die Projektleiterin Simone Profus von Klimabündnis Tirol. „Daher freuen wir uns, endlich den Startschuss für das gemeinsame Kilometersammeln geben zu können!“

Alle Radbegeisterten können sich unter tirol.radelt.at anmelden. Die gefahrenen Kilometer werden mittels Handy-App automatisch aufgezeichnet, oder im persönlichen Account manuell eingetragen. Gefragt sind nicht Tempo oder Höchstleistungen, sondern der Spaß am Radeln. Wer bis 30. September mindestens 100 Kilometer auf dem Drahtesel zurücklegt, hat die Chance auf einen der Hauptpreise. Das besondere bei „Tirol radelt“: Die gesammelten Kilometer können einer Gemeinde, einem Arbeitgeber, einem Verein oder einer Schule gutgeschrieben werden – 350 Veranstalter waren 2019 mit dabei. St. Jakob in Defereggen, Haiming, St. Johann in Tirol, Kundl, Kaunertal und Weißenbach landeten auf den Spitzenplätzen. Und auch im österreichweiten Vergleich kann sich Tirol sehen lassen: Rund 7.000 Radlerinnen und Radler hatten 4 Millionen Radkilometer gesammelt. Tirol schaffte es so auf Platz zwei im Bundesländer-Ranking.

Radeln für den Klimaschutz
Knapp die Hälfte aller Autofahrten in Österreich sind kürzer als fünf Kilometer. Ob in die Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit – viele dieser Fahrten können mit dem Rad zurückgelegt und dadurch sowohl CO2 eingespart als auch für die eigene Gesundheit vorgesorgt werden.

 

Text: Redaktion, Foto: Klimabündnis Osttirol/Lechner

30. April 2020 um