Selbsthilfe: „Dem Prostatakrebs auf der Spur“

Die Selbsthilfe Osttirol lädt am 5. April zum Vortrag mit dem Urologen Prim. Dr. Hubert Volgger. Infostand der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe im BKH Lienz.

Nach den neuesten Auswertungen der Tumorerkrankungen in Österreich durch Statistik Austria sowie das Krebsregister Tirol ist das Prostatakarzinom weiterhin der häufigste bösartige Tumor bei Männern. In der Statistik der Todesursachen nimmt es jedoch unter den Krebserkrankungen in Tirol nur den dritten Rang ein. Dass in Tirol statistisch gesehen die wenigsten Prostatakrebspatienten an ihrem Tumor sterben zeigt, dass wir sowohl bei der Vorsorge als auch bei der Therapie österreichweit führend sind. Eine regelmäßige Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr ist Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Behandlung. Symptome treten beim Prostatakarzinom erst im fortgeschrittenen Stadium auf, wenn der Tumor bereits gestreut hat oder in Nachbarorgane eingewachsen ist.

Die gute Nachricht ist, dass Prostatakrebs im Frühstadium fast immer geheilt werden kann. Vorsorgen kann jeder Mann selbst mit einem gesunden Lebensstil mit regelmäßigem Sport sowie einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse und wenig Fleisch. Somit wird eine urologische Vorsorge zu einer Partnerschaft zwischen dem Patienten und dem Arzt. In der Osttiroler Selbsthilfegruppe „Prostatakrebs“ eröffnen sich für betroffene Männer neue Wege, dem Umgang mit der neuen Situation eine positive Richtung zu geben, die Lebensqualität zu steigern und neues Selbstvertrauen zu gewinnen.

Vortrag „Dem Prostatakrebs auf der Spur. Neues zu Vorsorge und Prostatakrebserkrankung“ mit Prim. Dr. Hubert Volgger. Dienstag, 5. April 2016, 18.00 Uhr, BKH Lienz.

Infostand der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe im Foyer des Krankenhauses am Montag, 4. April, 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr, und am Dienstag, 5. April, von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Text: Redaktion, Foto: Martin Lugger

30. März 2016 um