Land plant Ausbau der Schwerpunktpflege in Lienz
Die Betreuung im Bereich der mobilen Pflege ist im vergangenen Jahr auf rund 132.000 Stunden gegenüber ca. 87.000 Stunden im Jahr 2010 angewachsen.
Das Sicherheitsnetz für den Pflegefall werde in Tirol auf der Grundlage des Pflegestrukturplanes 2022 massiv verstärkt, teilt Gesundheitslandesrat DI Dr. Bernhard Tilg in einer Aussendung mit. Im Bezirk Lienz stehen derzeit 366 Heimplätze zur Verfügung. Im Wohn- und Pflegeheim Nußdorf-Debant, das derzeit gebaut wird, werden ab 2017 weitere 90 Plätze hinzukommen. Die Betreuung im Bereich der mobilen Pflege ist in Osttirol im Vorjahr auf ca. 132.000 Stunden gegenüber rund 87.000 Stunden im Jahr 2010 angewachsen – also um mehr als 50%.
„Der Pflegestrukturplan greift, das belegen die deutlichen Zuwächse der Leistungen in der mobilen und stationären Pflege. Gleichzeitig steht mehr qualifiziertes Pflegepersonal zur Verfügung“, so Tilg. Der Personalstand in den Tiroler Wohn- und Pflegeheimen ist in den vergangenen vier Jahren von 3.792 auf 4.147 angestiegen. Im ganzen Bundesland sind außerdem 909 PflegerInnen und 426 PflegehelferInnen in Ausbildung.
Für Osttirol ist laut Tilg die zusätzliche Einrichtung einer Schwerpunktpflege in der Bezirkshauptstadt im Ausmaß von zwölf Plätzen ab 2020 geplant. „Damit wird die Versorgung von pflegebedürftigen Personen, die eine aufwändige Fachpflege und medizinische Betreuung dauerhaft benötigen, sichergestellt“, so der Gesundheitslandesrat abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Symbolfoto: phographeeen/fotolia
