Land gestaltete Film „144 – Bei Anruf Hilfe!“

Das Land Tirol hat gemeinsam mit der Rettung einen Kurzfilm über die Notrufnummer 144 produziert – Skistar Benni Raich spielt einen Ersthelfer, der einen Patienten reanimiert.

Was tun bei einem Notfall? Wer möglichst schnell die Notrufnummer 144 wählt, hat richtig gehandelt. „Fast alle Menschen sind bei einem Notfall zuerst einmal überfordert, das ist völlig normal. Dennoch ist es wichtig, dass man Erste Hilfe leistet“, so Gesundheitslandesrat DI Dr. Bernhard Tilg. Um in anschaulicher Weise darüber aufzuklären, was im Notfall zu tun ist, hat das Land Tirol gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Leitstelle nun den Kurzfilm „144 – Bei Anruf Hilfe!“ produziert. Darin spielt Skistar Benni Raich einen Ersthelfer, der unter Anleitung durch die Leitstelle einen Patienten mit Herzkreislaufstillstand reanimiert. So könnte es auch in der Praxis funktionieren, wenn die Rettungskette funktioniert. Nach Eingang des Notrufes alarmieren die MitarbeiterInnen der Leitstelle nämlich unverzüglich die Rettung und unterstützen ErsthelferInnen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte.

v.l.n.r.: Dr. Adolf Schinnerl, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Landes Tirol, Lebensretterin Baran Ulas, Peter Egger (Überlebender aufgrund von Erste Hilfe-Maßnahmen), LR DI Dr. Bernhard Tilg, Andreas Maurer von der Leitstelle Tirol und Lebensretterin Bettina Grubauer-Bradl

v.l.n.r.: Dr. Adolf Schinnerl, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Landes Tirol, Lebensretterin Baran Ulas, Peter Egger (Überlebender aufgrund von Erste Hilfe-Maßnahmen), LR DI Dr. Bernhard Tilg, Andreas Maurer von der Leitstelle Tirol und Lebensretterin Bettina Grubauer-Bradl

„Über 100 Personen könnten in Tirol pro Jahr gerettet werden, wenn ErsthelferInnen sofort die Rufnummer 144 wählen und unverzüglich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden“, meint Dr. Adolf Schinnerl, ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Landes Tirol. Der Film soll unter anderem in den Tiroler Kinos und im regionalen Fernsehen gezeigt werden. Darüber hinaus ist er auf YouTube und auf Facebook abrufbar. „Man kann eigenlich nur eines falsch machen, nämlich keine Erste Hilfe zu leisten“, so Gesundheitslandesrat Tilg abschließend.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Land Tirol/Huldschiner, Video: YouTube

10. Oktober 2013 um