Keine weiteren positiven Corona-Tests in Altenheimen, zwei neue im Bezirk

Gute Nachrichten aus Osttirols Wohn- und Pflegeheimen: Die durchgeführten Maßnahmen scheinen erfolgreich zu sein. Bezirksweit gab es aber zwei Neuinfektionen.

In der besonders gefährdeten Personengruppe der betagten HeimbewohnerInnen gab es – wie die Testungen zeigen – ebenso wie bei den WPH-MitarbeiterInnen keine weiteren Neuinfektionen. Außerdem konnten zwischenzeitlich auch einige der positiv auf SARS CoV-2-Getesteten die Infektion überwinden. In den Heimen in Sillian, Matrei, Lienz und Nußdorf-Debant ist man aktuell darum bemüht, Möglichkeiten dafür zu schaffen, die die Besuche von Familie, Freunden oder Bekannten in einem bestimmten Rahmen wieder möglich machen sollen. Dies könnte z.B. über Begegnungszonen im Garten oder in durch Plexiglas-Scheiben geschützten Besuchsbereichen geschehen.

Außerhalb der besonders systemkritischen Bereiche der Wohn- und Pflegeheime vermeldet Virologe Dr. Walder für den Bezirk Lienz in den vergangenen beiden Tagen seit Freitag, 24.4.2020, allerdings drei gesicherte neue Infektionsfälle, die geographisch dem Lienzer Talboden zuordbar sind. Insgesamt gibt es damit in Osttirol 150 Fälle (Iseltal: 14, Defereggental: 7, Lienzer Talboden: 99, Osttiroler Pustertal: 30). Die Zahl der Genesenen beläuft sich, so die Seite des Notarztverbandes (www.notarztverband.at), auf 132. Das Defereggental sowie das Iseltal gelten aktuell als coronafrei, der Schwerpunkt der floriden (aktiv kranken) Personen liegt, wie zuletzt, im Lienzer Talboden.

Die Zahl der positiv auf SARS-CoV-2- getesteten OsttirolerInnen könnte, je nach Verlauf und Umgebungslage, auch in den nächsten Tagen schwanken, wenngleich die erste pandemische Welle im Abklingen ist. Die Beachtung der bekannten Hygienemaßnahmen und Abstandhalten nach den empfohlenen Gesichtspunkten gelten weiterhin als unbedingt ratsam!

 

Text: Redaktion, Foto: ExpaGroder

26. April 2020 um