Impfzentrum Lienz: Rund 2.000 Impfungen am ersten Wochenende durchgeführt
Etwas mehr als die Hälfte der Personen wurden mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer geimpft, der Rest erhielt die Corona-Schutzimpfung von AstraZeneca.
In der Dolomitenhalle in Lienz hat das erste Tiroler Impfzentrum außerhalb der Landeshauptstadt Innsbruck am Freitag, 23. April, seinen Betrieb aufgenommen. Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden laut Impfkoordinator Vize-Bgm. Siegfried Schatz insgesamt knapp 2.000 Impfungen durchgeführt. „Am ersten Tag haben wir den Impfstoff von BioNTech/Pfizer verimpft, am Samstag und Sonntag rund 900 Dosen des Vakzins von AstraZeneca“, berichtet Schatz. Unter den Geimpften waren auch 104 von der Bildungsdirektion Tirol gemeldete Personen – also Lehrpersonal. „60 Prozent der uns von der Bildungsdirektion gemeldeten Personen sind zum Impftermin erschienen“, so Schatz.
v.l.n.r.: Tirols Gesundheitsdirektor Thomas Pollak, Bgm. LA Elisabeth Blanik, Impfkoordinator Vize-Bgm. Siegfried Schatz
Die Lienzer Bgm. LA Elisabeth Blanik spricht von einem „großen Erfolg“ des ersten Impf-Wochenendes in der Dolomitenhalle. „Aufgrund der Inzidenz-Zahlen wurde in Osttirol das erste Impfzentrum außerhalb Innsbrucks eingerichtet, worüber wir sehr froh sind. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitspersonal und dem Land Tirol hat reibungslos funktioniert. Auch MitarbeiterInnen von fast allen Abteilungen der Stadt – von der Sportabteilung bis zum Wirtschaftshof – waren eingebunden und haben hochmotiviert mitgearbeitet. Auch die Lieferung des Impfstoffes hat gut funktioniert“, so Blanik.

Der Impfstoff wird in einem von der Firma Liebherr zur Verfügung gestellten Kühlschrank gelagert. Am nächsten Wochenende wird im Impfzentrum Lienz wieder geimpft. „Der genaue Termin steht noch nicht fest. Wir appellieren aber an alle Impfwilligen, sich über die Plattform tirolimpft.at für das Impfzentrum Lienz vormerken zu lassen. Aufgrund des verfügbaren Impfstoffes stehen die Chancen gut, dass man schon bald zu einer Corona-Impfung eingeladen wird“, so Schatz.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Land Tirol/EXPA Johann Groder