Corona: Aktuell keine IntensivpatientInnen mehr in Tirols Krankenanstalten

Auch in Osttirol nimmt die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten wieder zu. In Tirol liegt der Bezirk Lienz bei der Inzidenz an zweiter Steller hinter Reutte.

Aus den aktuellen Erhebungen des Corona-Einsatzstabes bei den Tiroler Krankenanstalten geht hervor, dass die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Personen mit einer Corona-Infektion erstmals seit 9. September 2020 wieder auf null gesunken ist. Am Dienstag, 13. Juli, wurde im Bezirkskrankenhaus Kufstein die bis dato letzte intensivmedizinisch behandelte Person von der Covid-Intensivstation auf die Normalstation verlegt. Drei Personen, für die ein positives Covid-Testergebnis vorlag, werden derzeit noch auf Normalstationen in Innsbruck und Hall betreut.

Für Gesundheitslandesrätin Annette Leja ist diese positive Entwicklung allen voran auch auf die voranschreitenden Impfungen zurückzuführen: „Dass die Impfungen ihre Wirkung entfalten, konnten wir bereits bei der Entwicklung der Infektionszahlen in den Altenwohn- und Pflegeheimen beobachten, wo wir aufgrund der hohen Durchimpfungsrate – gerade bei den BewohnerInnen – kaum Neuinfektionen verzeichnen. Nun schlägt sich diese Entwicklung auch in den Covid-Intensivstationen der Tiroler Krankenanstalten nieder, wenngleich es sich um eine Momentaufnahme handelt. Fakt ist, dass die Covid-Impfung vor schweren Verläufen und vor einem möglichen Aufenthalt auf der Intensivstation schützt. Aus diesem Grund appelliere ich weiterhin an die Menschen in Tirol, sich schnellstmöglich impfen zu lassen.“

Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen steigt indessen wieder an. Im Bezirk Lienz gibt es mit Stand Mittwoch, 14. Juli, 8.30 Uhr, 29 Positive. Bei der 7-Tage-Inzidenz laut AGES liegt Tirol mit 13,7 genau im Bundesschnitt. Der Bezirk Lienz hat in Tirol mit 34,8 die höchste 7-Tage-Inzidenz hinter Reutte (81,7).

„Derzeit machen gerade Fälle mit Reisebezug einen wesentlichen Anteil am Infektionsgeschehen in Tirol aus. Daher ist es wichtig, dass sich ReiserückkehrerInnen nach der Heimreise und bestenfalls nochmals fünf bis längstens zehn Tage später per PCR testen lassen. Ein entsprechendes Angebot wird auf www.tiroltestet.at zur Verfügung gestellt“, so Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes Corona.

 

Text: Redaktion, Foto: Martin Lugger

14. Juli 2021 um