Blühendes Leben mit neuer Sinnesstation im Vitalpinum
Vital startet der Schau- und Erlebnispark an der Drautalstraße in die Sommersaison – eine neue Wasserspringschale lädt zum Wohlfühlen mit allen Sinnen ein.Mit mehr als 11 000 Besuchern in der Sommersaison zählt das Vitalpinum zu Osttirols beliebtesten Ausflugszielen. „Das Konzept, gesundheitsbewussten Menschen die gesunde Wirkung alpiner Kräuter hautnah zu vermitteln, blüht buchstäblich auf. Beflügelt vom starken Besucherzuspruch von Einheimischen und Gästen starten wir in die neue Saison“, freut sich Mag. Michael Unterweger, Geschäftsführer der Latschenölbrennerei in Thal. Während im Winter nur der Shop geöffnet war, können Besucher das Vitalpinum ab 1. Mai wieder in seiner Gesamtheit erleben und genießen. Neben Barfußweg, Kräuterdusche und Co. sowie dem Jubiläumspfad „125 Jahre Brüder Unterweger – Erste Tiroler Latschenölbrennerei“ lädt heuer erstmals eine Wasserspringschale an der Sinnesstation ein, sich mit allen Sinnen eine kurze Auszeit vom Alltag zu gönnen. „Durch das Reiben der Griffe mit den am Quellstein befeuchteten Händen beginnt das Wasser in der Schale zu springen und zu klingen“, erklärte Unterweger bei der Vorstellung der Wasserspringschale. Man hört dabei wohlige Klänge, kann Wasserspiele bestaunen und fühlt beruhigende Schwingungen.
Zusätzliche Besucheranreize sollen in der beginnenden Sommersaison eine Reihe von Veranstaltungen, die unter dem Motto „Das blühende Leben“ stehen, sein – Workshops zur Klangschalentherapie, Expertenvorträge zu aktuellen Gesundheitsthemen sowie ein Sommernachtskonzert der Bürgerkapelle Brixen. Am Dienstag, 7. Mai, wird der Sportmediziner, Internist und Kardiologe Univ.-Doz. Dr. Günther Neumayr darüber sprechen, welche Faktoren unser Wohlbefinden bestimmen und wie diese im Alltag nachhaltig zum Positiven verändert werden können.
Im Rahmen des transnationalen Leaderprojektes „Der vergessene Garten“ arbeitet das Vitalpinum mit dem Regionsmanagement Osttirol sowie mit Gal Alto Bellunese und Gal Montagna Vicentina in Sachen Kräuter zusammen. Zwischen den Lienzer Dolomiten und dem Nationalpark Hohe Tauern liegen zwölf Destinationen, die das Thema Kräuter gemeinsam aufgreifen und an Gäste und die einheimische Bevölkerung weitergeben. Im vergangenen Jahr hat die Matura-Projektgruppe coNatura der Handelsakademie Lienz mit der Erstellung einer Kräuterlandkarte den Grundstein für diese Kooperation gelegt. „Die zweisprachige, touristische Aufbereitung des Themas Kräuter soll den Drauradweg während der Radsaison weiter attraktivieren. Folder in Deutsch und Italienisch sowie die Kooperation mit Wirten in der Region, die Kräutermenüs anbieten, sollen realisiert werden“, erklärte dazu Gina Streit vom Regionsmanagement.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Journal/L. Sulzenbacher
