6 000 OsttirolerInnen haben Probleme mit Alkohol

In Osttirol werden Abhängigkeitserkrankte oder -gefährdete in einer gemeinsamen Beratungsstelle der Suchtberatung Tirol und des Vereins BIN beraten und betreut.

Rund 150 Menschen weisen in Osttirol laut Suchtberatung Tirol einen so genannten problematischen Konsum von illegalen Drogen auf. „Wir gehen bei unseren Beratungen von einem ganzheitlichen Arbeitsansatz aus, versuchen den Menschen mit all seinen Problemen zu sehen und beraten Betroffene wie Angehörige kostenlos und anonym“, so Birgit Keel MSc, Geschäftsführerin der Suchtberatung Tirol.

MMag. Elisabeth Pfeiffer: „Vielen Betroffenen ist es unangenehm, über ihre Probleme zu sprechen. Wir wollen jedoch dazu ermutigen, sich von uns kostenlos und anonym beraten zu lassen!“

Die Psychologin MMag. Elisabeth Pfeiffer will Betroffene und Angehörige dazu ermutigen, die Beratungsstelle in der Lienzer Rosengasse schon in einem frühen Stadium der Erkrankung bzw. Gefährdung aufzusuchen. „Jugendliche und Erwachsene probieren illegale Drogen häufig aus Neugier oder wegen einer Gruppendynamik und haben zunächst noch kein unmittelbares Suchtproblem. Neben gesundheitlichen Risiken besteht aber die Gefahr, dass man schnell mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Wir helfen daher nicht nur bei psychologischen, medizinischen und familiären Problemen, sondern unterstützen auch in rechtlichen Angelegenheiten“, erklärt Pfeiffer abschließend.

Kostenlose und anonyme Beratung für Betroffene und Angehörige in der Beratungsstelle Rosengasse 12/2. Stock in Lienz. Informationen unter www.verein-suchtberatung.at oder www.bin-tirol.org


Text und Fotos: Raimund Mühlburger

05. April 2013 um