Wasserrettung übte Verhalten bei Eisunfällen

Um ihre Einsatzfähigkeit auch im Winter – speziell bei Eisunfällen – zu garantieren und noch zu verbessern, führte die Wasserrettung Osttirol vergangene Woche eine Übung durch.

In der kalten Jahreszeit kommt es immer wieder zu Einsätzen, bei denen Wasserrettung und Feuerwehr Verunglückte aus dem Wasser bzw. Eis befreien müssen. Jedes Jahr im Winter führt die Wasserrettung Osttirol deshalb eine spezielle Fortbildungsübung durch, um die Einsatzfähigkeit bei Unfallszenarien im Eis zu gewährleisten. Geübt wurden vergangene Woche am Tristachersee von den heimischen Wasserrettern unterschiedliche Rettungsmethoden mit und ohne Hilfsmittel. Zum Einsatz kamen verknotete Kleidungsstücke, Leitern, Wurfsäcke und Rettungsringe.

????????????????????????????????????

Auch das Hochwasserboot wurde als Eisrettungsgerät eingesetzt. „Grundsätzlich sollte jeder Spaziergänger und Eisläufer nicht unbedacht die Eisfläche betreten, sondern vor Ort nach Hinweisschildern Ausschau halten. Wichtig ist auch, dass man sich bei der Gemeinde oder beim Unterkunftgeber über die Freigabe von Eisflächen erkundigt. Nichtsdestotrotz sollte man sich aber immer auf seine Sinne verlassen“, so Markus Pflanzl, technischer Leiter der Wasserrettung Osttirol. Man sollte die Festigkeit der Eisfläche selbst prüfen und Risse bzw. Sprünge beachten. Außerdem darf man nie alleine auf das Eis gehen. Besondere Vorsicht ist bei bzw. nach Tauwetter geboten.

????????????????????????????????????

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: ÖWR Osttirol

21. Februar 2016 um