Teils strenger Frost: Tiefdruckkomplex sorgt für eisige Temperaturen in Tirol

In höheren Tälern sind Temperaturen von teils unter –15 Grad Celsius vorausgesagt. In Osttirol soll der Frost bis Donnerstag, 8. Jänner, andauern. GeoSphere Austria gibt für die nächsten Tage orange Kältewarnung aus.

„Eine vergleichbare Wetterlage mit einem solchen Kaltluftvorstoß liegt in Tirol bereits einige Jahre zurück“, erklärt Elmar Rizzoli, Leiter des Krisen- und Katastrophenzentrums des Landes Tirol. Laut GeoSphere soll lebhafter Wind die Kälte noch zusätzlich verschärfen.

Die Nacht von Sonntag auf Montag war in Nordtirol – besonders die höheren Täler – bereits von sehr strengem Frost mit bis zu –15 Grad Celsius geprägt. Der Höhepunkt sollte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erreicht werden – dann hat es auf 1.500 Metern Seehöhe bereits –12 Grad Celsius und auf 2.000 Metern –15 Grad Celsius.

In Osttirol dürfte die Kälte aufgrund eher dichterer Bewölkung etwas weniger stark ausgeprägt sein. Die GeoSphere Austria betont, dass der weitere Temperaturverlauf von der Tiefdruckentwicklung im Süden abhängt und Unsicherheiten mit sich bringt.

Nach derzeitigem Stand und den vorliegenden Wetterprognosen dürften in Nordtirol bis inklusive Mittwoch, 7. Jänner, bzw. in Osttirol bis inklusive Donnerstag, 8. Jänner, weitere Nächte mit teils strengem Frost bevorstehen. Die Temperaturen kommen tagsüber auch bei sonnigem Wetter kaum über –8 bis –5 Grad Celsius in den Niederungen hinaus.

Kälte-HOTline für Bedürftige und besorgte Bürger:innen

Vonseiten des Landes wird einmal mehr auf die Kälte-HOTline der Tiroler Soziale Dienst GmbH (TSD) verwiesen: Unter der Nummer 0512 21 44 7 kann für Personen, die im Freien übernachten, Hilfe organisiert werden.

In Innsbruck bieten auch die Notschlafstellen der TSD und des Roten Kreuzes sowie der Kältebus der TSD Hilfe und einen warmen Platz für obdachlose Menschen.

 

Text: Redaktion, Foto: Toni Ausserlechner

05. Januar 2026 um