Verletzte bei Skiunfällen in Lienz und St. Veit
Am Hochstein in Lienz wurden zwei einheimische Kinder schwer verletzt. Im Brunnalm-Skigebiet kollidierte eine Frau aus Deutschland mit einem anderen Skifahrer.
Zwei Kinder (8 und 12 Jahre) eines 48-jährigen Einheimischen fuhren am Freitag, 27. Jänner, gegen 15.30 Uhr, mit ihrem Vater im Lienzer Skigebiet Hochstein von der Moosalm zur Talstation der Sesselbahn. Die Kinder fuhren voraus und wollten an einer Engstelle zwei vor ihnen auf der Piste stehenden Skifahrern ausweichen. Sie fuhren an den rechten Pistenrand, kamen aus bisher ungeklärter Ursache von der Piste ab und stürzten etwa 12 Meter über die 40 bis 50 Grad steile Böschung auf die darunter vorbeiführende Asphaltstraße. Beide Kinder verletzten sich dabei schwer und wurden ins Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.
Bei einer Pistenkreuzung im Skigebiet Brunnalm im Gemeindegebiet von St Veit i.D. kam es am gleichen Tag gegen 10.45 Uhr zu einer Kollision zwischen einer deutschen Urlauberin und einem unbekannten Skifahrer. Die Frau kam zu Sturz, und der Unfallbeteiligte kümmerte sich um sie. Nachdem es schien, dass niemand verletzt wurde, trennten sich die beiden, ohne die Daten auszutauschen. Die deutsche Urlauberin verspürte etwas später starke Schmerzen und musste mit der Pistenrettung ins Tal gebracht werden. Nach der Untersuchung beim Arzt wurde sie mit Verdacht auf eine Wirbelverletzung in das Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht. Dort wurde sie stationär aufgenommen. Der beteiligte Skifahrer trug eine schwarze Hose, einen rotschwarzen Anorak und einen Helm. Seine Identität ist bisher nicht bekannt. Der Mann wird ersucht, sich bei der Polizei zu melden.
Text: Redaktion, Foto: Brunner Images

