Rudi Mair vom Felbertauern: „Rekordmengen an Schnee – große Lawinengefahr!“
Die Lawinensituation in Osttirol sei weiter kritisch, sagt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol. Warnstufe werde auf 4 (große Lawinengefahr) bleiben.
Rudi Mair machte sich am Montag, 7. Dezember, ein Bild von der Schnee- und Lawinensituation in Osttirol. „An manchen Stationen gibt es eine Rekordmenge an Schnee, das heißt Höchststände seit Beginn der Aufzeichnungen. Morgen wird es in Osttirol weiterschneien. Die Lawinenwarnstufe wird deshalb wohl in weiten Regionen auf 4 belassen“, so Mair.
Ein kleiner Vorteil sei, dass die Temperaturen relativ warm und der Schnee ziemlich nass sei. „Nassschnee- und Gleitschneelawinen erreichen nicht ein derart große Wucht wie Staublawinen. Auch im Auslauf sind sie nicht so lang. Aber trotzdem können auch solche Lawinen Verkehrswege und exponierte Siedlungen gefährden!“, so der Lawinenexperte.
Information auf www.lawine.report
Text: Redaktion, Foto: Land Tirol
