Regionsmanagement Osttirol mit Demokratiepreis 2024 ausgezeichnet

Gina Streit nahm den Preis als Vertreterin des Regionsmanagements Osttirol im Parlament in Wien entgegen. Das RMO erhielt die Auszeichnung für seine „innovative, länder- und generationenübergreifende Arbeit zur Demokratiebildung“.

Im feierlichen Rahmen hat das Parlament am Montag, 15. Dezember, die Preisträgerinnen und Preisträger des Demokratiepreises 2024 und des Wissenschaftspreises 2025 der Margaretha Lupac-Stiftung gewürdigt.

Als markante Stimme für die Demokratie über viele Jahrzehnte wurde die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi mit dem Demokratiepreis 2024 für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Gina Streit nahm den Demokratiepreis 2024 als Vertreterin des Regionsmanagements Osttirol entgegen.

Gleichzeitig wurde der Wissenschaftspreis 2025 an die Universitätsprofessorin Zoe Lefkofridi vom Institut für Politikwissenschaft Salzburg und an den Grazer Universitätsprofessor Jürgen Pirker vergeben.

In Vertretung des kurzfristig erkrankten Historikers und Jurymitglieds Oliver Rathkolb begründete die ORF-Journalistin Lisa Totzauer die Entscheidung der Fachjury für die Vergabe des Demokratiepreises 2024.

Das Regionsmanagement Osttirol führe generationenübergreifende Projekte im gesamten Dolomitenraum durch, erläuterte Totzauer. Einer der Schwerpunkte sei dabei die Demokratiebildung, für die etwa ein länderübergreifendes Projekt für Erwachsene und ein Schulprojekt mit entsprechenden Workshops entwickelt worden sei. Überzeugt habe die Jury die Arbeitsweise der Initiative, die es verstehe, viele Gruppen einzubeziehen, Barrieren zu überwinden und Brücken zu bauen. Wichtig sei in den Augen der Jury auch, dass die Initiative vorbildlich gezeigt habe, wie Demokratiebildung abseits der großen Ballungsräume stattfinden könne.

 

Text: Redaktion, Foto: Wieser

19. Dezember 2025 um