ÖAMTC: Pannenhilfe war in Tirol 69.000 Mal im Einsatz
Etwa 3.000 Mal öfter als im Jahr davor rückte die ÖAMTC-Pannenhilfe 2015 in Tirol aus. Probleme mit Batterie und Motor waren häufigste Ursache für Anforderung.
Rund 69.000 Mal mussten die ÖAMTC-Pannenfahrer in Tirol im Vorjahr ausrücken, das ergibt im Durchschnitt 189 Einsätze pro Tag. Im Jahr 2014 waren es noch etwa 66.000 Einsätze. „Zu Jahresbeginn gab es einige sehr kalte Wintertage, außerdem war der Sommer in weiten Teilen Österreichs sehr heiß“, erklärt sich Karl Lick, Technischer Leiter des ÖAMTC Tirol, die Steigerung. Stärkster Monat war im vergangenen Jahr der Jänner mit knapp 6.900 Einsätzen.
Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2015 wieder der häufigste Pannengrund. „In Tirol mussten unsere Pannenfahrer mehr als 22.200 Mal wegen einer funktionsuntüchtigen Starterbatterie ausrücken. Auf Platz zwei folgten über 13.200 Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement“, so Lick. Die übrigen Einsätze entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel. Der Abschleppdienst des ÖAMTC wurde im Vorjahr in Tirol rund 28.300 Mal in Anspruch genommen.
Im ganzen Bundesgebiet sind die ÖAMTC-Pannenfahrer 2015 rund 668.000 Mal ausgerückt. Das Bundesland mit den meisten Einsätzen war Wien (ca. 155.000), gefolgt von Niederösterreich mit etwa 120.000 Einsatzfahrten.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: ÖAMTC/Gurtner


