Nußdorf-Debant: Mitarbeiter der Bergbahnen verunfallt
Einem 30-jährigen Maschinisten wurde bei Arbeiten auf der Piste der rechte Daumen im Bereich des Grundgelenkes abgetrennt – er wurde in das Klinikum Klagenfurt geflogen.
Drei Angestellte der Lienzer Bergbahnen AG waren am Donnerstagnachmittag, 29. Oktober 2015, damit beschäftigt, Aufprallmatten auf ein landwirtschaftliches Transportfahrzeug „Muli“ zu verladen und folglich bei den Schneelanzen entlang der Pisten zu verteilen. Gegen 15.00 Uhr hatten sie die Ladebrücke mit zwölf Aufprallmatten vollständig beladen und die Matten mittels einer Reepschnur am Aufbau der Ladebrücke gesichert. Nach der Sicherung der Ladung lenkte ein 51-jähriger Angestellter das Fahrzeug von der Talstation bergwärts. Seine beiden Kollegen saßen auf den Beifahrersitzen, einer hielt das Restseil, das nach dem Verzurren am Aufbau lose hing, in einer Schlaufe in seiner rechten Hand.
Nachdem die drei Bergbahnen-Angestellten ca. 300 Meter bergwärts gefahren waren, dürfte sich ein Seilschwanz vom Restseil am rechten Vorderrad verhakt und durch die Drehung des Vorderrades sofort angezogen haben. Dadurch wurde die Reepschnur in der rechten Hand des 30-jährigen Maschinisten derartig stark und plötzlich angezurrt, dass es ihm den rechten Daumen im Bereich des Grundgelenkes abtrennte. Die beiden Kollegen leisteten sofort Erste Hilfe, danach brachte der Notarzthubschrauber Christophorus 7 den Verletzten in das Klinikum Klagenfurt, wo er stationär aufgenommen wurde.
Text: Redaktion, Symbolfoto: Brunner Images


