Matreier Bildhauer Matthias Karré gestaltete mit Kollegen Erinnerungsort an „Weiße Rose“

Gemeinsam mit seinem Bildhauer-Kollegen Fridolin Bär gestaltete Matthias Karré den Denkraum auf dem Friedhof am Perlacher Forst in München.

Die Stiftung Weiße Rose und das NS-Dokumentationszentrum haben einen Wettbewerb zur Gestaltung eines Denkraumes am Grab der Widerstandskämpferin Sophie Scholl, ihres Bruders und ihrer Mitstreiter ausgeschrieben. Bei diesem Wettbewerb konnten sich Matthias Karré aus Matrei in Osttirol und Fridolin Bär, sein Kollege in der Meisterklasse für das Bildhauerhandwerk in München, gegenüber neun weiteren Einreichungen als Sieger durchsetzen.

 

v.l.n.r.: Hildegard Kronawitter (Vorsitzende Weiße Rose Stiftung), die Bildhauer Matthias Karré und Fridolin Bär, Bürgermeisterin Verena Dietl

 

Den neuen Denkraum im Gedenken an die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ auf dem Friedhof am Perlacher Forst in München haben die Städtischen Friedhöfe gemeinsam mit anderen Einrichtungen auf einer frei gewordenen ehemaligen Grabfläche gegenüber der Ehrengräber von Sophie Scholl, Hans Scholl, Christoph Probst und Alexander Schmorell errichtet.

 

 

Unter Anwesenheit von Bürgermeisterin Verena Dietl, Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum) und Hildegard Kronawitter (Vorsitzende Weiße Rose Stiftung) wurde der Erinnerungsort am Montag, 14. November 2022, feierlich eingeweiht.

 

 

 

Zur Person

Matthias Karré, geb. 31. Juli 1997, Matrei in Osttirol

– Ausbildung zum Metallbautechniker bei der Firma Trost in Matrei i.O.
– danach Besuch der Fachschule für Kunst und Design in Elbigenalp – Fach Bildhauerei
– seit September 2021 Besuch der 2-jährigen Meisterklasse für das Bildhauerhandwerk in München

 

Text: Redaktion, Fotos: privat

21. November 2022 um