„Herr Gott noch mal!”: Oswald Blassnig präsentiert sein neues Buch in Salzburg
Hilft Beten? Was bringt es, mit Gott zu reden? Oswald Blassnig, emeritierter Schuldirektor aus Osttirol, stellt sein neues Buch „Herr Gott noch mal!“ am Sonntag, 29. März, im Franziskanerkloster Salzburg vor.
Oswald Blassnig hält sich nicht mit langen Vorreden auf. Mit einer Reihe schlichter, spontaner und bisweilen überraschend provokanter Gebete eröffnet er einen Zugang zu Gott, der so persönlich wie unkonventionell ist. Seine Texte wirken wie direkte Gespräche, frei von liturgischer Schwere und fern jeder theologischen Absicherung. Gerade diese Unmittelbarkeit lässt einen unweigerlich fragen: Darf man so mit Gott reden? Darf man ihn so direkt, so menschlich, so unverblümt ansprechen?
Blassnig beantwortet diese Frage nicht theoretisch, sondern durch das Tun selbst. Seine Gebete zeigen, dass Spiritualität nicht im Pathos, sondern im Alltag wurzelt — im Zweifel, im Ärger, in der Dankbarkeit, im Staunen.

Das Buch lädt Leserinnen und Leser ein, ihre eigene Sprache des Glaubens wiederzufinden oder vielleicht erstmals zu entdecken. Wer sich darauf einlässt, stößt nicht nur auf neue Formen des Betens, sondern möglicherweise auch auf eine neue Form der Selbstbegegnung.
So wird „Herr Gott noch mal!” zu einem Begleiter für jene, die mit spirituellen, seelischen oder körperlichen Herausforderungen ringen. Blassnigs Ansatz ermutigt, den eigenen Lebensweg mit mehr Gelassenheit — und vielleicht auch mit einem leisen Trost — weiterzugehen. Das Buch ist kein theologisches Werk, sondern ein persönlicher Impulsgeber: ehrlich, zugänglich und wohltuend unprätentiös.
Erschienen im Verlag Der Apfel, erhältlich über faltershop.at
Buchpräsentation: „Herr Gott noch mal!“
Sonntag, 29. März 2026, 16.00 Uhr – Franziskanerkloster Salzburg/Franziskussaal
Musikalische Gestaltung: Annabel Hauk (Cello) und Philipp Klingler (Akkordeon)
Text: Redaktion, Foto: Martin Lugger


