Gemeinde Außervillgraten: Barrierefreiheit in Gemeindeamt und Volksschule umgesetzt
In Außervillgraten konnten bereits einige Projekte in Hinblick auf die barrierefreie Erreichbarkeit öffentlicher Gebäude realisiert werden. Im Zuge eines neuen Vorhabens ist dies nun auch in Gemeindeamt und Volksschule gelungen.

Wie Bürgermeister Mag. Josef Mair berichtet, befand sich das Projekt „Barrierefreiheit in Gemeindeamt und Volksschule“ bereits seit mehreren Jahren in der Überlegungsphase. „Nach Vorliegen eines Planungsentwurfes und der Ausschreibung der einzelnen Gewerke mussten wir jedoch eine Überschreitung des vorgesehenen Kostenrahmens feststellen, weshalb wir den ursprünglich geplanten Baustart von 2024 auf 2025 verschoben haben. Dies gab uns Gelegenheit, notwendige Anpassungen vorzunehmen, das Vorhaben zu optimieren und die Finanzierung der erhöhten Bausumme sicherzustellen“, so der Bürgermeister. Auf dieser Basis erfolgte rund um Ostern 2025 der Baustart, wobei im Zuge der Barrierefreiheit weitere Umstrukturierungen im Gemeindeamt bzw. in der Volksschule notwendig waren.
Im Bereich der nordseitigen Verbindung zwischen Volksschule und Gemeindehaus wurde eine bestehende Baulücke geschlossen und in dem neu entstandenen, überdachten Abschnitt Raum für das Notstromaggregat bzw. für Abstell- und Nebenräume geschaffen. Der Einbau des Personenliftes im Gemeindehaus zog Umbauten im Bereich des Gemeindesitzungszimmers, eine Verlegung des Gemeindewaldaufseher-Büros, Änderungen beim Gemeindearchiv sowie die Umsetzung von Müllräumen und Abstellmöglichkeiten für die Gemeindewohnungen nach sich. Außerdem wurde für den gesamten Gebäudekomplex von Gemeindeamt und Volksschule ein neues Brandschutzkonzept umgesetzt und auch die Steuerung der Heizung den Erfordernissen angepasst. Das neu gestaltete Sitzungszimmer im Gemeindeamt erhielt eine Ausstattung mit modernster Präsentations- und Kommunikationstechnik. In der Volksschule wurde das frühere Konferenzzimmer einer neuen Nutzung durch das Schularchiv zugeführt und der Konferenzraum verlegt. Eine vorher leerstehende Klasse konnte geteilt und damit mehr Platz für den Lehrerkonferenzraum sowie für einen neuen Bereich für Gruppenarbeiten geschaffen werden. Im Freigelände vor der Volkschule wurde eine Umzäunung realisiert, um einen sicheren Bewegungsraum für die Kinder in Pausenzeiten zu gewährleisten. Die hier noch ausstehenden Begrünungsarbeiten sollen im Frühjahr 2026 vorgenommen werden. Weiters wurde vor der Schule auch eine eigene Fläche für einen Standplatz für das Schülerzubringer-Taxi definiert und schließlich, nach Abschluss aller Bauarbeiten, die Bergseite des Gebäudes thermisch saniert.


Mit dem Ergebnis der Bauarbeiten ist Bürgermeister Josef Mair sehr zufrieden. „Mit Unterstützung durch das Land Tirol ist uns ein weiterer Schritt dahingehend gelungen, dass letztendlich alle öffentlichen Einrichtungen bzw. Gebäude in unserer Gemeinde von älteren oder gehbehinderten Bürgerinnen und Bürgern bzw. Besucherinnen und Besuchern selbstständig und barrierefrei erreicht werden können.“
Text: Redaktion, Fotos: © Martin Lugger


