Bergrettung Lienz blickte auf intensives Jahr 2025 zurück
Die Bergrettung Lienz lud am Freitag, 20. März, zur Jahreshauptversammlung. Insgesamt 53 Einsätze wurden im Jahr 2025 in rund 640 Personenstunden abgearbeitet. Dazu kamen 4.850 Übungsstunden.
Trotz eines leichten Rückgangs der Einsatzzahlen bewege sich das Niveau weiterhin im langjährigen Durchschnitt, berichtete Ortsstellenleiter Thomas Zimmermann. „Auffällig war eine Zunahme von Einsätzen bei Verkehrsunfällen im alpinen bzw. unwegsamen Gelände“, so der Ortsstellenleiter.
Ortsstellenleiter Thomas Zimmermann: „Nur mit einem gut geschulten Team und hoher Motivation können wir unsere vielfältigen Aufgaben bewältigen.“
„Unsere Arbeit ist auf einem soliden Fundament aus Einsatz, Ausbildung und Kameradschaft gebaut, und ich möchte mich dafür bei allen Bergretterinnen und Bergrettern bedanken. Nicht zu vergessen sind die Familien und Freunde, von denen großes Verständnis für die stete Bereitschaft abverlangt wird“, betonte Zimmermann. Aus diesen Worten wurde kurze Zeit später Realität, als mehrere Alarme losgingen und Ehrengäste der Freiwilligen Feuerwehr Lienz und auch manche Bergretter zu einem Brandeinsatz nach Schlaiten gerufen wurden.
Christian Michelitsch berichtete von der Hundeführerstaffel.
Einsatzleiter Fabian Mariacher berichtete von 53 Einsätzen im Vorjahr, die in rund 640 Personenstunden abgearbeitet wurden. „Zu einer besonderen Herausforderung wurde ein Tag im Juli, an dem drei Alarmierungen binnen vier Stunden eingingen“, so der Einsatzleiter. Im Vorjahr haben die Lienzer Bergretterinnen und Bergretter insgesamt 4.850 Übungsstunden absolviert.
Günther Sabransky wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Geehrt wurden Helmuth Ebner für 70 Jahre, Walter Reider für 50 Jahre und Günther Sabransky für 25 Jahre Mitgliedschaft. Manuel Seibald, Mariella Findl, Lukas Gomig, Christoph Gomig und Lena Schwarzl haben ihre Ausbildung abgeschlossen und werden das Einsatzteam in Zukunft verstärken. Besonders hervorgehoben wurde die enge und professionelle Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie Polizei, Flugrettung, Rotem Kreuz und Feuerwehr, die eine effiziente Hilfeleistung erst ermöglicht.
Text: Redaktion, Fotos: profer.design


