Ainet: Beeindruckendes Bekenntnis zu Glaube, Tradition und Brauchtum
Ein prächtiges Bild boten die Abordnungen der Schützenkompanien des Bataillons Lienzer Talboden am 2.6. in Ainet. Die Hl. Messe zelebrierte Siegmund Bichler.
„Glaube und Heimat, Tradition und Brauchtum“ – das sind Begriffe, die das Schützenwesen nicht nur im Bezirk Lienz, sondern in ganz Tirol bis in die heutige Zeit herauf prägen. Diese Werte an die kommenden Generationen weiterzugeben, sehen die Tiroler Schützen als eine ihrer wesentlichen Aufgaben an. Dass zudem auch die Pflege der Kameradschaft eine wichtige Rolle spielt, wurde beim Fest des Bataillons Lienzer Talboden am vergangenen Wochenende besonders deutlich. Für die Austragung der Veranstaltung zeichnete die Schützenkompanie Ainet unter Leitung von Hauptmann Thomas Wolsegger und Obmann Markus Wolsegger verantwortlich. Die Aineter Schützen blicken 2018 auch auf ihr 110-jähriges Bestehen nach der Wiedergründung am 18. Mai 1908 zurück.
Der Festakt am Samstag startete um die Mittagszeit mit dem Eintreffen der Schützenabordnungen am Sportgelände in Ainet. Nach der Aufstellung und Frontabschreitung marschierten Schützen und Festgäste zum Gemeindehaus, wo Kooperator Siegmund Bichler den Festgottesdienst zelebrierte.
Im Bild der Aineter Bürgermeister Karl Poppeller mit Hauptmann Thomas Wolsegger und Johann Jenkner, die für ihre Verdienste bzw. langjährige Mitgliedschaft bei den Aineter Schützen ausgezeichnet wurden, sowie Fritz Tiefenthaler, der Landeskommandant des Bundes der Tiroler Schützen
Es folgten die traditionelle Kranzniederlegung, die Ehrung verdienter Schützen und der Festzug mit Defilierung und Rückmarsch zum Sportgelände. Hier wurde, musikalisch umrahmt von der MK Oberlienz und später von der Großglocknerkapelle Kals, gemeinsam bis in die späten Abendstunden hinein gefeiert. Philipp Brunner lieferte uns die Fotos – hier die Bilder in einer Slideshow!
Text: A. Hilgartner, Fotos: Brunner Images













































