39-Jähriger bei Skitour am Großglockner verletzt
Im Bereich des „Glocknerleitls“ stürzte ein 39-jähriger Skitourengeher 100 bis 150 Meter ab und zog sich dabei Verletzungen zu – der Hubschrauber barg ihn mittels Tau.
Ein 39-jähriger Österreicher und ein 27-jähriger befreundeter Bergsteiger stiegen am Montag, 21. März 2016, gegen 15.30 Uhr, vom Lucknerhaus in Kals über den Stüdlgrat auf den Großglockner. Nach dem Erreichen des Gipfels erfolgte der Abstieg über den Normalanstieg. Im Bereich des „Glocknerleitls“ kam der 39-Jährige bei einer Querfahrt mit den Tourenskiern zu Sturz. In weiterer Folge stürzte er über einen ca. zehn Meter hohen Felsvorsprung und dann sich mehrmals überschlagend über steiles, schneebedecktes Gelände 100 bis 150 Meter weiter ab.
Zeugen des Unfalles verständigten per Notruf die Leitstelle Tirol und stiegen bzw. fuhren zum Verunfallten ab. Der Verletzte wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers Martin 4 mittels Tau geborgen und in weiterer Folge in das Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen. Dort wurden ein Bruch des rechten Unterarmes sowie etliche Abschürfungen und Prellungen festgestellt.
Text: Redaktion, Symbolfoto: BR Prägraten
